Screening-Gerät im Fritzlarer Hospital: Technik hilft gegen Hörschäden

Kleiner Mann mit großer Technik: Der zwei Tage alte Maximilian John (vorne), an dem das neue Gerät demonstriert wurde. Auf der Neugeborenenstation im Fritzlarer Hospital schauten dabei zu (von links) Carmen Otto-Krug, Tanja Adamovsky, Melanie John, Dr. Tatjana Braun, Heinrich Gerdes, Dr. Wolfgang Kersting, Barbara Gawliczek, Dr. Peter Trosse (verdeckt), Siegrid Kaiser, Jürgen Bubenhagen und Petra Schäfer. Foto: Zerhau

Fritzlar. Der technische Fortschritt geht auch im Hospital zum Heiligen Geist in der Dom- und Kaiserstadt Fritzlar immer weiter.

Jetzt überreichte der Vorsitzende des Vereins „Freunde des Hospitals", Dr. Peter Trosse, der Hospitalstiftung ein hochmodernes Hör-screening-Gerät für die Neugeborenenstation.

Damit können frühzeitig Hörstörungen bei Säuglingen erkannt und therapiert werden. Etwa eines von 1000 Neugeborenen wird mit einer therapiebedürftigen beidseitigen Hörstörung geboren. Eine nicht frühzeitig diagnostizierte Schwerhörigkeit führe neben einer gestörten Sprachentwicklung auch zu Problemen in der psychosozialen und intellektuellen Entwicklung, hieß es.

Ein Screening-Programm schaffe die Voraussetzung für eine frühzeitige Diagnosestellung. Dann könne innerhalb der ersten sechs Monate mit entsprechenden Therapiemaßnahmen begonnen werden. Maximilian John aus Ungedanken, gerade erst zwei Tage auf der Welt, war der erste Säugling, dem die neue Technik zugute kam und der als sehr tiefenentspanntes Model für ein Pressefoto zur verfügung stand, wohl bewacht von seiner Mutter Melanie John.

Dankesworte richtete Dr. Peter Trosse im Namen der Freunde des Hospitals und des ganzen Hauses an die Kreissparkasse Schwalm-Eder, die sich mit 3000 Euro an den Kosten beteiligt hat. Den Restbetrag in Höhe von 6550 Euro übernahmen die Freunde des Hospitals.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

Kommentare