Technik lockte Tausende zur Autoschau

+
Früh übt sich: Kaye Schweinsberg (rechts) und sein Freund Lukas Strothmann, beide aktive Spieler in der JSG Melsungen, untersuchten, wie sich die Autos anfühlen, hier bei der Sitzprobe in einem der vielen Renaults.

Melsungen. „Ich glaube, er hat jedes Auto fotografiert“, sagte Artur Stopyra, ein Deutschlehrer aus Warschau, der mit drei polnischen Studentinnen der wohl am weitesten angereiste Besucher der Melsunger Autoschau war.

Die Delegation aus Polen hatte auf ihrem Weg zum Katholikentag in Mannheim eine Freundin in Wabern besucht, die die Gruppe zu einem spontanen Besuch bei der Melsunger Autoschau überredete.

Während der perfekt deutsch sprechende Stopyra, der im Zentrum für Deutsche Sprache DACHL arbeitet, alle Fahrzeuge gleichermaßen beeindruckend fand und keinen Favoriten ausmachen konnte, hatte Mariusz Sudol auf seinen Streifzügen durch die Autoschau mit 14 Ausstellern viele Fotos von den Fahrzeugen gemacht, die auf kompaktem Raum zeigte, was die Fahrzeugindustrie an Neuheiten präsentieren kann. „BMW oder Audi“, die beiden Marken beeindruckten Sudol am meisten, der - wenn auch nicht in Natura - die Fahrzeuge doch als Foto mitnehmen konnte.

„Es ist garantiert das Neueste dabei“, sagte Monika Kloss vom NAC Bartenwetzer, der dieses Spektakel zum 32. Mal organisierte. Altbürgermeister Karl-Heinz Dietzel sprach zur Eröffnung der Schau, die - wie der NAC-Vorsitzende Helmut Helmke sagte, bis auf eine Ausnahme immer von schönem Wetter begleitet war.

Bilder von der Autoschau

Autoschau in Melsungen

Besucher informierten sich über Automarken, -Modelle, Autoteile, Technik, Preise und Finanzierungen. Und viele folgten Helmut Helmkes Aufforderung, dass am Muttertag die Küche kalt bleibt. Sowohl der Bratwurst- und Kaffeestand, also auch der Bierpilz, Melsunger Gastronomie und Cafés fanden am Sonntag guten Zuspruch. (zal)

Quelle: HNA

Kommentare