Ein neues Messgerät wurde in der Kasseler Straße in Bad Zwesten nahe der Schule installiert

Bis Tempo 30 gibt es ein Lächeln

Freuen sich über das neue Tempo-Messgerät: Von links Bürgermeister Michael Köhler, Dirk Höhle (Ortsvorsteher von Niederurff), Mike Lauer (Ortsvorsteher von Wenzigerode), Wolfgang König (Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank) sowie Dieter Trinks. Vorne von links Eleonore Halfmann (Kur- und Verkehrsvereins), Anke Müller (Raiffeisenbank) und Christine von Urff (Vorsitzende des Kur-und Verkehrsvereins Bad Zwesten). Foto: Kiele

Bad Zwesten. Autofahrer, die in Bad Zwesten auf der Kasseler Straße zu schnell unterwegs sind, gefährden die Schüler der Altenburgschule und Kinder, die den Kindergarten besuchen. Mit einem Tempo-Messgerät und einer elektronischen Anzeige werden sie künftig darauf aufmerksam gemacht.

Immer wieder hatte es Beschwerden von Bad Zwestenern gegeben, vor allem aus Familien mit kleinen Kindern und Schülern. Der Ortsbeirat Niederurff mit Ortsvorsteher Dirk Höhle hatte daher über ein Geschwindigkeitsanzeigesystem nachgedacht.

Sponsoren unterstützen

Viele Unterstützer sorgten, dafür, dass das Messgerät jetzt angeschafft werden konnte. Finanziell beteiligten sich unter anderem die Raiffeisenbank Borken, die Ortsbeiräte Niederurff und Wenzigerode sowie der Kur- und Verkehrsverein.

Außerdem gab es einen Zuschuss aus dem Hessischen Wirtschaftsministerium. Die Geschwindigkeitsanzeige kostete 2200 Euro. Ein Gesicht auf der Anzeige wechselt von „zufrieden“, wenn das Tempo eingehalten wird, auf „traurig“, wenn ein Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreitet. In der Kasseler Straße wird das Gesicht bis zu einem Tempo von 30 Stundenkilometern dem Fahrer freundlich entgegen lächeln. „Das mobile System ist überall einsetzbar“, sagt Dieter Trinks, Schriftführer des Kur- und Verkehrsvereins Bad Zwesten. An der Grundschule in der Kasseler Straße wurde das Tempo-Anzeige zuerst aufgestellt.

Projekt schon früher geplant

Bereits im Jahr 2003 hatte der Kur- und Verkehrvereins Bad Zwesten über die Anschaffung einer elektronischen Geschwindigkeitsanzeige nachgedacht.

Dieter Trinks, damaliger Leiter der Kurverwaltung und Torsten Kehr, der ehemalige Vorsitzende der Bad Zwestener Gewerbevereinigung, hatten versucht, dies mit Beteiligung der Gemeinde umzusetzen. Aus finanziellen Gründen konnte das Vorhaben bisher noch nicht verwirklicht werden.

Für vier Wochen soll das mobile Tempolimit-Schild nun an dem jetzigen Standort bleiben. Danach soll ausgewertet werden, wie sich die Verkehrssituation entwickelt hat.

Von Franziska Kiele

Quelle: HNA

Kommentare