Rotary-Club Schwalmstadt sponsert Projekt für „Unsere besonderen Kinder“

Therapie auf dem Pferderücken

Spende für glückliche Kinderaugen: Gemeinsam mit den „besonderen Kindern“ freuen sich (von links) Rotary-Clubpräsident Volprecht von Gilsa, Vereinsvorsitzende Silke Köster, Reittherapeutin Carina Schmidt, Vorstandsmitglied Barbara Weber, Sozialpädagogin Isabell Louis und Rotary-Vorstandsmitglied Ralf Geisel über die Fortsetzung der Reittherapie. Foto: Eh-von Unwerth

GROSSROPPERHAUSEN. Es war ein willkommener Geldsegen zu Gunsten behinderter Kinder aus dem Kreisgebiet: 3000 Euro spendete der Rotary Club Schwalmstadt kürzlich für die Selbsthilfegruppe „Unsere besonderen Kinder“.

Darüber freuten sich nicht nur die jungen Vereinsmitglieder, sondern auch deren Eltern sowie die zwei- und vierbeinigen Therapeuten. Die Spende nämlich soll zweckgebunden für die Fortführung des therapeutischen Reitens (Hippotherapie) verwendet werden.

Anliegen der Rotarier sei es, durch diverse Projekte Menschen in der Region wie auch weltweit zu unterstützen, betonte Schwalmstadts Rotary-Präsident Volprecht von Gilsa. Gemeinsam mit Clubmeister Ralf Geisel übergab er die Spendensumme, die sich aus mehreren Beiträgen zusammensetzte: 560 Euro steuerte Rotary-Mitglied Petra Prüssing von der Firma Farbton Gebrauchskeramik aus Morschen bei, 1200 Euro spendete das Pflegeteam Geisel aus Großropperhausen und der Club rundete auf den Gesamtbetrag von 3000 Euro auf. Wie bereits durch eine ähnliche Spende der Schwalmstädter Rotarier im vergangenen Jahr, so könne nun dank der aktuellen Zuwendung die Hippotherapie für die „Besonderen Kinder“ ein weiteres Jahr fortgeführt werden.

Für die finanzielle Absicherung dieser von den Krankenkassen nicht bezuschussten und doch für die Kinder so effektiven Heilbehandlung sei der Verein unendlich dankbar, betonte dessen Vorsitzende Silke Köster. Unzweifelhaft wirke sich die therapeutische Förderung auf dem Pferderücken vorteilhaft auf körperliche wie auch geistige Handicaps aus, beteuerte Carina Schmidt. Die Sozialpädagogin mit Zusatzausbildung für heilpädagogisches Reiten betreut zwölf Kinder des Vereins zweimal wöchentlich in Großropperhausen. Unterstützt wird sie dabei von ihren Kolleginnen Isabell Louis und Franziska Maikranz sowie den eigens ausgebildeten vierbeinigen Therapiepartnern Joey, Cheyenne und Sisko. „Die Pferde lassen sich vollkommen auf ihre jungen Reiter ein - ohne jegliche Vorurteile“, betont Schmidt.

Das wirke sich nicht nur vorteilhaft auf deren körperliche und geistige Verfassung aus, sondern baue zugleich Ängste ab und fördere das Selbstvertrauen.

Von Sigrid Ehl-von Unwerth

Quelle: HNA

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