Hohe Kosten für Sanierung und Einnahmeeinbußen bei Schließung

Bad Emstal: Thermalbad bleibt Sorgenkind

Bad Emstal. Die hohen Kosten, die bei der Beton-Sanierung des Thermalbades auf die Gemeinde zukommen (mindestens 1,3 Millionen Euro), bereiten den Bad Emstalern Sorgen. Das wurde in Beiträgen der Bürgerversammlung deutlich.

Befürchtet wird auch, dass wegen der Berichte über das Gutachten, das aus „unbekannter Quelle verfrüht an die Öffentlichkeit“ gelangt war, die Besucher nun verängstigt sind und das Bad meiden. Auch enormer wirtschaftlicher Schaden werde bei der notwendigen langen Schließung während der Sanierung entstehen - auch für Gastronomie und Geschäfte.

Von Besucherrückgang, so Bürgermeister Ralf Pfeiffer, sei derzeit noch nichts zu spüren. Außerdem sei die Sicherheit der Gäste durch regelmäßige „engmaschige und intensive“ Kontrollen gewährleistet. Sollte Gefahr im Verzug sein, werde das Bad sofort geschlossen: „Ein zweites Bad Reichenhall wird es hier nicht geben.“

Für die Sanierung und die angestrebte Umgestaltung (Modernisierung) des Thermalbades sind nach Auskunft Pfeiffers mittlerweile fünf Büros beauftragt worden, die Vorschläge und Kostenberechnungen machen sollen. Der Bürgermeister kündigte an, dass es bei dem Millionenprojekt - mit dem Sanierungsbeginn rechnet er erst gegen Ende des nächsten Jahres - nicht ohne Bürgerbeteiligung gehen werde. „Hier geht es um etliche Millionen und die Zukunft des Thermalbades. Da müssen die Bürger mit entscheiden.“ (bic)

Quelle: HNA

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