Misshandelte Katze muss zum Tierarzt

Tiernothilfe bittet um Spenden

Schwalmstadt. Von Tierquälerei in großem Maße spricht Petra Ziegert-Postleb, Vorsitzende der Schwalmstädter Tiernothilfe. Am Freitag holte sie eine Perserkatze aus einer Wohnung im Landkreis ab. Das Tier befand sich in einem erbärmlichen Zustand.

Die Tiernothilfe bittet nun um Spenden, um die Tierarztkosten für die Katze zahlen zu können.

Der Vierbeiner, der von den Mitgliedern der Tiernothilfe Josefine getauft wurde, hatte mehrere offene Wunden. Petra Ziegert-Postleb geht davon aus, dass das Fell der Perserkatze verfilzt und ungepflegt war. So biss sie sich immer wieder wund und blutig. Der Besitzer brachte seinen Stubentiger allerdings nicht zum Tierarzt, sondern behandelte ihn selbst. Mit Papiertaschentüchern und Klebeband wollte er die Wunden versorgen. Der Mann wurde beim Veterinäramt angezeigt. „Die Katze muss unwahrscheinliche Schmerzen haben“, sagte die Tierschützerin.

Nun lebt die Katze in einer Pflegestelle. Mehrere Besuche beim Tierarzt stehen an. Der Verein geht von hohen Kosten, wochenlanger Behandlung sowie eventuell einer Operation aus. Hinzukommen Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel und zusätzliches Futter. Der finanzielle Aufwand belastet den Verein sehr. (cls)

• Die Tiernothilfe bittet um Spenden auf eines der Spendenkonten: Kontonummer: 2026830, Bankleitzahl: 53093200 bei der VR-Bank Schwalmstadt oder Kontonummer: 200015857, Bankleitzahl: 52052154 bei der Kreissparkasse Schwalm-Eder, Stichwort: „Josefine“.

Quelle: HNA

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