Tobias Heiner wird neuer Pfarrer für Guxhagen II

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Übernimmt eine Pfarrstelle in Guxhagen: Tobias Heiner in der Kirche Wollrode.

Guxhagen. Das Pfarrhaus in Wollrode hat Tobias Heiner mit seiner Frau schon bezogen. Am Sonntag wird der Neue in sein Amt eingeführt.

Anschließend ist der 50-Jährige neuer Pfarrer im Bezirk Guxhagen II, zuständig für Grebenau, Wollrode und Albshausen.

Doch auch auf den übrigen Kanzeln der Guxhagener Kirchen wird Heiner ab und an predigen. Denn der Seelsorger arbeitet im Team mit Pfarrer Frithjof Tümmler. Darauf freut sich der Familienvater von zwei erwachsenen Kindern, der zuletzt im Kirchenkreis Witzenhausen in Hundelshausen und Dohrenbach Pfarrer war und dort Unterricht, Seelsorge, Verkündigung und Gemeindeleitung allein zu stemmen hatte.

Heiner möchte sich in die Strukturen seiner neuen Gemeinde einfühlen, Dinge gut weiterführen und auf Veränderungen angemessen reagieren. Neues wird er schon durch seine Person mitbringen. Denn der 50-Jährige ist musikbegeistert und spielt selbst Gitarre und Trompete. Und falls einmal der Organist nicht spielen kann, begleitet Heiner die Lieder im Gottesdienst auch mal mit der Gitarre. Auch im Posaunenchor Wollrode will Heiner auf jeden Fall vorbeischauen.

„Du musst nochmal wechseln“, hat sich der 50-Jährige in einem Urlaub selbst gesagt. Elf Jahre war er da Pfarrer im Kirchenkreis Witzenhausen gewesen. Das Umfeld war vertraut, es lief alles gut, Heiner war eingearbeitet. Und dennoch: „Es war der richtige Schritt zur rechten Zeit“, sagt Heiner. Einfach, weil mit 50 Jahren noch genügend Kraft und Energie für einen Wechsel da ist, und die Arbeit in einem neuen Umfeld für alle Seiten belebend und fruchtbar sein kann. Doch auch ein Wechsel zur rechten Zeit kann schwer fallen, das spürt man, wenn der Theologe mit Blick auf sein altes Wirkungsfeld sagt: „Abschied gehört zu unserem Leben.“

Der Neue in Wollrode wurde in Kassel geboren, wuchs in Großalmerode auf, machte in Hessisch Lichtenau Abitur und studierte in Göttingen und Heidelberg. Nach seinem Vikariat in Sinntal war er zunächst Pfarrer in Reinhardshagen und später im Kirchenkreis Witzenhausen. Der Region blieb Heiner stets treu, und er sagt auch warum: „Familie hat für mich einen hohen Stellenwert“ - und in der Region lebt eben auch sowohl die eigene Familie als auch die Verwandtschaft Heiners.

Quelle: HNA

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