Tödlicher Unfall auf der A 44: Verunglückter ist vermutlich 37-Jähriger aus Berlin

Zierenberg. Bei dem am Montag auf der A 44 ums Leben gekommenen Autofahrer handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen 37 Jahre alten Mann aus Berlin. Das teilte am Morgen die Polizei mit.

Der Mann soll demnach am Montagnachmittag mit seinem Wagen von Bochum aus auf dem Weg nach Thüringen gewesen sein. Er war Halter des Fahrzeugs und alleiniger Nutzer. Angehörige bestätigten zudem, dass der Mann am Nachmittag gegen 15 Uhr im Raum Bochum losgefahren sei.

Trotz der Löschversuche anderer Verkehrsteilnehmer war der Fahrer nach dem Unfall in seinem Auto bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Eine DNA-Untersuchung soll letzte Gewissheit zur Identität bringen. Der Wagen wurde sichergestellt. Zur Ermittlung des genauen Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in Kassel ein Gutachter eingeschaltet, der ein Verlaufsgutachten erstellen soll.

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Laut den Unfallspuren und den Angaben eines Zeugen fuhr der Mann am Montag kurz vor dem Unfall vermutlich auf dem linken von zwei Fahrstreifen in Richtung Kassel. Aus bislang unbekannter Ursache verlor der Fahrer kurz hinter der Tank- und Rastanlage Bühleck die Kontrolle über seinen Wagen. Das Fahrzeug schleuderte quer über beide Fahrstreifen nach rechts und geriet dort auf den Beginn der Schutzplanke. Vermutlich drehte sich der Wagen hierbei, durchbrach einen Wildschutzzaun und stieß mit dem Fahrzeugheck gegen die gemauerten Fundamente einer dort aufgestellten Notrufsäule, bevor er letztlich in der dann angrenzenden Wiese zum Stehen kam.

Bilder vom Unfallort

Ein Toter bei schwerem Unfall auf A 44

Ein 34 Jahre alter Autofahrer aus dem Landkreis Minden-Lübbecke, der in gleicher Richtung wie der Verunfallte unterwegs war und den Unfall im Rückspiegel beobachtet hatte, hielt seinen Wagen sofort an und eilte zur Unfallstelle. Nach seinen Angaben stand der Unfallwagen zu diesem Zeitpunkt bereits in Flammen. Löschversuche, auch anderer Ersthelfer, halfen nicht.

Die Freiwillige Feuerwehr Oberelsungen löschte der Brand letztlich. Der Schaden liegt bei 6500 Euro. (ots/mak)

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Quelle: HNA

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