Töne und Trompeten

35 Jungbläser übten in Niedergrenzebach 

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Waren fleißig: von links oben Konrad Klein, Lukas Knauf, Jannik Schneider und Finn Burri übten am Samstag beim Jungbläsertag in Niedergrenzebach.

Schwalmstadt. Selten eint ein Hobby so viele Altersgruppen wie das Spiel in den Posaunenchören: Sie sind um Nachwuchs stets bemüht. Deshalb veranstaltet Landesposaunenwart Ulrich Rebmann meist ein Mal im Jahr einen Jungbläsertag. Am Samstag trafen sich 35 Anfänger am Instrument in Niedergrenzebach.

Chöre des Kirchenkreises

Dort wurde unter der Regie von Ulrich Rebmann, der Hephata-Kantorin Tabea Fuhr sowie Christin Keller, Philipp Keller, Tom Kaltschnee und Amelie Gatzke einen ganzen Tag lang geübt. Einige Frischlinge brachten ihr Können am Sonntag im Gottesdienst in der Niedergrenzebacher Kirche zu Gehör. Gekommen waren Kinder, Jugendliche, aber auch zwei Erwachsene aus den Posaunenchören Gilserberg, Hephata, Loshausen, Schwarzenborn, Spieskappel, Treysa, Willingshausen und Ziegenhain, um Techniken zu verfeinern. Manche Jungbläser lernten gar ihre ersten Noten.

„Wir haben zum ersten Mal Schüler mit erst fünf Jahren dabei“, erklärte Rebmann. Auf die gingen die Lehrer speziell ein: Denn für so junge Leute sind gängige Instrumente noch zu groß. Und vor allem zu schwer. Abhilfe schaffte das die so genannte Taschentrompete: „Die ist mehrfach gewickelt und dadurch kleiner und leichter“, sagte Rebmann. Dass das Spiel im Posaunenchor viele Altersgruppen anspreche, sei das Pfund, mit dem man wuchern könne, ist der Landesposaunenwart überzeugt: „Bei welchem Hobby spielt die siebenjährige Enkelin neben ihrem Opa?“

Proben an vier Orten

Beim Jungbläsertag steht jedoch nicht nur die Technik im Vordergrund, die Teilnehmer sollen sich als Teil eines Ganzen fühlen: „Jeder soll spielen, was geht“, sagt Rebmann. Und das taten die Bläser deshalb gleich an vier Orten in Niedergrenzebach: Aus Dorfgemeinschaftshaus, Kirche, Gemeindehaus und Grundschule klangen die Instrumente. Auch Finn Burri (7), Jannik Schneider (10), Konrad Klein (9), Lukas Knauf (9) und Leonhard Samsa (7) hatten ihren Spaß. Sie waren zu recht stolz, den Instrumenten die ersten Töne entlockt zu haben.

Quelle: HNA

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