Unterstand bei ADAC-Rallye „Auf nach Melsungen“ umgefahren

Wird wieder aufgestellt: An dieser Stelle wird wieder eine Schutzhütte stehen. Ob von der alten noch Teile zu gebrauchen sind oder ob die Hütte komplett neugebaut werden muss, ist noch nicht klar. Foto: Kamisli

Melsungen. Rot-weißes Absperrband flattert um das, was von der Schutzhütte in Obermelsungen oberhalb der Fotovoltaikanlage übrig geblieben ist. Am Samstag war bei der Rallye „Auf nach Melsungen“ ein Fahrer in das ehemalige Bushäuschen gefahren.

Während an der Hütte nahezu ein Totalschaden entstand, kam das Auto des Rallyefahrers laut Manfred Eifert, Pressesprecher des Veranstalters Automobil-Sport-Club (ASC) Melsungen, mit einem Blechschaden davon. Der Fahrer und sein Co-Pilot blieben unverletzt.

„Da es sich in dem Moment, als der Schaden entstand um Sportgelände handelte, ist der Veranstalter ASC Melsungen dafür verantwortlich“, sagt Eifert weiter. Die Versicherung des Vereins werde den Schaden übernehmen.

Der Vorsitzende des ASC Melsungen, Manfred Apel, sagt: „Die Hütte wird wieder aufgestellt.“ Er habe schon am Sonntagnachmittag in dieser Sache die erste Email verschickt, sei am Montagmorgen gleich beim Bauamt in Melsungen gewesen und habe den Schaden gemeldet. Denn Eigentümer des ehemaligen Bushäuschens, das auf Wunsch der Dorfgemeinschaft zu einem Unterstand für Spaziergänger umfunktioniert wurde, sei die Stadt Melsungen. Bauamtsleiter Martin Dohmann sagt: „Wir haben bereits einen Schreiner beauftragt, der sich die Sache einmal anschaut und uns ein Angebot macht.“ Wie hoch der Schaden genau ist, konnte Dohmann nicht sagen, doch es ginge in jedem Fall um mehrere tausend Euro. Auch, ob die Hütte komplett neu errichtet werden muss oder ob Teile der alten Hütte noch verwendbar seien, konnte Dohmann gestern noch nicht sagen.

„Entscheidend ist, dass wir das an dieser Stelle wieder so hinbekommen wie es war“, sagt Dohmann. (kam)

Quelle: HNA

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