Getöteter Bundeswehrsoldat war in Stadtallendorf stationiert

Stadtallendorf. Den ersten toten Soldaten hat der Bundeswehr-Standort Stadtallendorf zu beklagen. Bei dem am Mittwoch in der Nähe von Kundus in Afghanistan getöteten Soldaten handelt es sich um einen 33-jährigen Hauptmann, der dem Divisionsstab der in der Herrenwaldkaserne stationierten Division für spezielle Operationen (DSO) angehörte.

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Der Offizier befand sich dort seit Mitte März. Nach Auskunft des stellvertretenden Divisionskommandeurs, General Volker Bescht, hatten Aufständische die Patrouille mit Sprengsätzen angegriffen. Bei dem Angriff wurde zudem ein afghanischer Dolmetscher schwer verletzt, ein weiterer Bundeswehrsoldat leicht.

„Da es der Erste ist, der aus den eigenen Reihen gefallen ist, trifft das auch die Kameraden hier am Standort ganz besonders hart“, erklärte Bescht. Die Stimmung im Divisionsstab ist gedrückt, die Soldaten, die den Offizier kannten, beschreiben ihn als einen jungen, dynamischen und fröhlichen Menschen, der bei allen beliebt war.

Wo der Mann zu Hause war, wurde nicht mitgeteilt.

(zaw/bf)

Quelle: HNA

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