Falsche dpa-Meldung verunsicherte Borkener

Toter Skilehrer ist nicht aus Nordhessen

Borken. Der in Tirol tödliche verunglückte Skilehrer stammt nicht aus dem nordhessischen Borken. Am Sonntag hatte die Deutsche Presseagentur (dpa) gemeldet, ein 21-jähriger Hesse sei nach seiner eigenen Geburtstagsfeier in einen 150 Meter tiefen Abgrund gestürzt.

Lesen Sie auch

Skilehrer aus Borken stürzt in den Tod

Recherchen der HNA ergaben nun aber, dass der junge Mann aus Borken in Westfalen kam. Stephan E. komme aus einem Ort nahe der deutsch-holländischen Grenze, erklärte Martin Stark gestern. Stark leitet die Skischule in Serfaus, für die der 21-Jährige gearbeitet hatte.

Die beiden Städte mit dem selben Namen werden immer wieder einmal verwechselt. Im nordhessischen Borken hatte die Meldung gestern für große Verunsicherung gesorgt, da niemand den jungen Mann kannte.

Heimweg vom Geburtstag

Stephan E. war nach seiner Geburtstagsfeier zu Fuß von Serfaus aus auf dem Heimweg gewesen. Dabei hatte er sich verirrt und war in die Tiefe gestürzt. Offenbar habe er die Lichter eines Ortes auf der anderen Talseite gesehen und sei so auf den falschen Weg geraten, sagte Skischulleiter Martin Stark.

Der Skilehrer war erst seit Dezember bei der Skischule beschäftigt gewesen. Stark beschrieb ihn als „sehr ruhig, solide und zuverlässig“. Er sei in keiner Weise ein leichtsinniger Mensch gewesen. (ode)

Quelle: HNA

Kommentare