Tour de Chattengau: Ärger um die Verlosung

Gudensberg/Edermünde/Niedenstein. Das Unwetter am Tag der Tour de Chattengau sorgt für Ärger, auch noch im Nachhinein. So zum Beispiel bei HNA-Leser Reinhold Schreiber aus Besse.

Seine Enkel nahmen an der Radtour teil, bei der es galt, Stempel an verschiedenen Stationen zu sammeln, um am großen Schlussgewinnspiel teilzunehmen.

Die Karten sollten, so stand es darauf, bis 16.30 Uhr an der Märchenbühne Gudensberg abgegeben werden. Hauptpreis war ein Fahrrad.

Doch dann kamen Sturm und Regen auf. Die Veranstalter befürchteten, dass das Unwetter noch stärker werden würde. Deswegen, so sagt Monika Faupel von der Stadt Gudensberg, wurde die Verlosung vorgezogen. „Die Leute waren teilweise pitschnass“, erinnert sie sich. Sie hätten gar nicht geglaubt, dass nach dem Regenguss noch weitere Teilnehmer für das Gewinnspiel auftauchen würden.

Das taten sie aber. Reinhold Schreiber war dabei. Er berichtet von enttäuschten Kindern, die ihre Gewinnkarten nicht mehr loswurden. Einige hätten mit den Karten vor der Bühne gestanden und geweint.

Monika Faupel gelobt Besserung für das nächste Mal. „Wir haben das sehr kritisch betrachtet“, sagt sie über die Auswertung der diesjährigen Tour. Bei der Neuauflage werde man auf jeden Fall bis zum vereinbarten Zeitpunkt mit der Ziehung der Gewinner warten. Im Fall eines schlimmen Unwetters müsse man dann eben notfalls abbrechen und die Verlosung später fortsetzen. Früher soll sie aber nicht mehr über die Bühne gehen. Einige Beschwerden wegen der Verschiebung seien im Rathaus eingetroffen.

Reinhold Schreiber bemängelt auch die Beschilderung der Radstrecke, die nicht ausreichend gewesen sei. Besonders um Niedenstein sei es schwierig gewesen. Monika Faupel sagt, in dieser Hinsicht habe sie keine Klagen erhalten. Allerdings habe an einer Stelle ein Witzbold den Wegweiser aus dem Boden gezogen und auf ein Feld geworfen und so für Verwirrung gesorgt. (ode)

Quelle: HNA

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