Tour der Hoffnung: Sie radelten gegen Krebs

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Grün wie die Hoffnung: Biathletin Petra Behle hält das Fahrrad, das Professor Heinz-Walter Große kurz zuvor als Symbol für die Spende übergeben hat. Links von ihm die ehemalige Eiskunstläuferin Marina Kielmann.

Melsungen/Morschen. Einen großen Bahnhof gab es im Kloster Haydau: Die Tour der Hoffnung machte am Donnerstag Halt in Morschen. Bekannte Menschen aus Medien, Wirtschaft und Politik waren für den guten Zweck mit dem Fahrrad unterwegs. 180 Teilnehmer radelten bis zur Schlussetappe nach Melsungen.

An beiden Stopps gab es Spenden für die Kinderkrebshilfe. Professor Heinz-Walter Große, Vorstand der B. Braun Melsungen AG, übergab an Schirmherrin Petra Behle 5000 Euro und ein symbolisches Fahrrad aus einem 3D-Drucker. Die Spangenberger Sägenfabrik Wikus übergab weitere 1500 Euro.

1,6 Mio. Euro im Jahr 2012

Die Radfahrer waren bereits am Donnerstagmorgen in Petersberg (Landkreis Fulda) gestartet und – begleitet von 46 Helfern und zehn Motorradfahrern der Polizei – über Fulda, Schlitz und Bebra zum Kloster Haydau geradelt.

Während der fünftägigen Tour auf 340 Kilometern durch Hessen und Niedersachsen sammeln die Teilnehmer Spenden für krebs- und leukämiekranke Kinder und Jugendliche. Insgesamt 1,6 Millionen Euro kamen 2012 zusammen, das wolle man in diesem Jahr noch toppen, sagte die ehemalige Eiskunstläuferin Marina Kielmann. „Sie haben unglaubliche Leistungen im Sport gebracht und tun dies jetzt wieder, indem Sie solch eine Radstrecke für einen guten Zweck zurücklegen“, sagte Große zum Abschied.

In Morschen schlossen sich auch Melsungens Bürgermeister Markus Boucsein und Büroleiter Thomas Garde dem Tross an. In der Bartenwetzerstadt wurden sie von vielen Kindern der Tagesstätten am Schloth und Kasseler Straße begrüßt. Gemeinsam mit der Schweizer Sängerin Géraldine Olivier sangen die Kinder auf der Rathaustreppe ein Lied zur Begrüßung.

Weitere 13 200 Euro kamen an Spenden zusammen. 2000 Euro kamen von der Kreissparkasse Schwalm-Eder, 5000 Euro vom Magistrat der Stadt Melsungen und weitere 5000 Euro von der Holzhauer-Stiftung. „Respekt für die Teilnehmer und die Spendensumme“, sagte Thomas Garde.

Ihm habe die Teilnahme an der Tour großen Spaß gemacht. Überrascht sei er von der Disziplin der vielen Radler gewesen. Man merke den meisten Fahrern die Erfahrung an.

Quelle: HNA

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