Instrumentenkombination begeisterte die Zuhörer

Traummusik auf Steeldrum und Cello

Ungewöhnliche Klänge: Allan Poteon, Johanna Stein und Yuki Tsutsui (von links) begeisterten das Publikum in Bad Zwesten mit Cello und Steeldrums. Foto: Eberlein

Bad Zwesten. Ein Cello, fünf Steeldrums und drei Musiker – am Samstag waren „Cello mit Steel“ zu Gast im Kurhaus von Bad Zwesten. Mitgebracht hatten sie Musik zum Träumen in einer außergewöhnlichen Instrumentenkombination.

Die Cellistin Johanna Stein aus Köln, Yuki Tsutsui aus Japan und Allan Poteon aus Trinidat (beide Steeldrums) präsentierten dem Publikum eine Mischung aus Lovesong und Wiegenlied bis zu klassischen Stücken. Ein Abenteuer, in dem sich Musiker und Zuhörer wohlfühlten.

Treffpunkt Knüllköpfchen

Getroffen haben sich die Drei bei einem Sommermusikfest auf dem Knüllköpfchen. Dort haben sie zum ersten Mal gemeinsam musiziert. Das Konzert am Samstag war das zweite des Trios. Das Publikum war begeistert von der Musik, die einen Hauch von karibischem Lebensgefühl verbreitete, denn die Steeldrums oder Steel Pans (Stahlpfanne) genannt, sind auf der Insel Trinidad in der Karibik entstanden.

Traditionell aus Ölfässern gefertigt, baut Allan Poteon die Instrumente aus Feinblech, unter anderem für die Berliner Philharmonie. Er ist ein Meister des Instrumentes und auch Yuki Tsutsui beherrscht die Steeldrum seit vielen Jahren.

Auf der Steeldrum ist alles möglich, auch das „Ave Maria“. Als Interpretation auf dem karibischen Instrument in Verbindung mit dem Cello wurden alle Stücke des Abends zum Genuss. Und dass Johanna Stein und Yuki Tsutsui über eine schöne Stimme verfügen, zeigten sie bei einer gesanglichen Kostprobe.

Das Publikum im Kurhaus ließ die drei Musiker nicht ohne eine Zugabe von der Bühne. Mit Charles Trénets „La mer“ wurden die Zuhörer nach zwei Stunden klanglichem Vergnügen nach Hause geschickt.

Von Christl Eberlein

Quelle: HNA

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