Herrliches Sommerwetter

Treeser feierten bei das Johannisfest auf dem Marktplatz

Clownerie: Die Kolibris vom KkdLT zeigten fantasievollen Showtanz.

Treysa. An den Bau ihrer ersten Wasserleitung erinnern die Treysaer mit ihrem Johannisfest auf dem Marktplatz: 1683 soll Johannes Ruhland für das Bauwerk gesorgt haben, noch heute ist der Brunnen mit dem Johannismann Symbol für dieses Ereignis.

Diesmal machte das Wetter den Treesern keinen Strich durch die Rechnung. Bei herrlichem Sommerwetter füllte sich der Marktplatz am Freitagabend zusehends.

Stadtschwätzer: Udo Lohr in Aktion.

Punkt sieben Uhr läuteten die Glocken der Totenkirche das Fest ein. Durch den Abend lenkte wie gewohnt Dr. Konrad Jakobsen. Der Damensingkreis der Liedertafel unter der Leitung von Annemarie Ferstl stimmten beschwingt ein, Erster Stadtrat Detlef Schwierzeck grüßte die Gäste. Der relativ neu von Dorothea Grebe gegründete Hephata-Gospelchor brachte englische Klänge auf den Marktplatz.

Als Clowns waren die Kolibris vom KkdLT dem närrischen Zirkuszelt entsprungen. Zu Stimmungsmusik tanzten sie leicht und beschwingt und bekamen dafür viel Applaus.

Als Treeser Stadtschwätzer warf Udo Lohr seinen Hut in den Ring: „Ich hab den Müll so satt, der hier rumliegt in der Stadt“, kommentierte er. „Auch merkt euch, die schwarzen Tüten sind für Hundekot - und nicht für euer Frühstücksbrot.“

Die Zuschauer genossen den lauen Abend: Rund um den Brunnen trafen sich die Treysaer, um an den Bau der Wasserleitung zu erinnern. Fotos:  Rose

Zur Umgestaltung des Kirchplatzes erklärte er: „Ich bekam einen Riesenschreck. Zuerst waren Schindelmanns Haare, dann alle Bäume weg.“ Und in der Schwalm Galerie, da sei nicht viel Neues zu erwarten, „außer Nudeln ausm Rosengarten“. Nicht viele Worte, dafür umso mehr Tanzschritte machten die Akteure vom Tanzzentrum Contrust and Lifestyle.

Unter der Leitung von Tanzpädagogin Timea Smajda entrollten die Jüngsten ihre Rock´n´Roll-Choreografie, die Älteren zeigten Modern Jazz. Den Bogen nach Noten spannte zum Schlussakkord wieder der Damensingkreis.

Die Frauen stimmten das Volkslied „Kein schöner Land“ an, das Publikum sang mit. Zum Dämmerschoppen bei sommerlichen Temperaturen bliesen die Musiker der Wieraer Blasmusik.

Quelle: HNA

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