220 Gäste feierten am Freitag die Einweihung des neuen Sozialzentrums in Oberaula

Ein Treffpunkt für Generationen

Oberaula. Das Sozialzentrum in Oberaula ist fertig: Nachdem beide Bauabschnitte erfolgreich fertig gestellt sind, wurde das Zentrum gestern im Beisein von 220 Gästen mit einem Festakt in der Mehrzweckhalle eingeweiht. Zu Gast war die Schwimmerin und mehrmalige Paralympic-Siegerin Kirsten Bruhn.

Bürgermeister Klaus Wagner begrüßte weitere Gäste wie etwa den Staatssekretär Mark Weinmeister, Landtagsabgeordnete Regine Müller sowie Menschen aus der Wirtschaft, von Verbänden und Organisationen. Nicht zuletzt waren viele ältere Oberaulaer gekommen, um auf die Einweihung anzustoßen. Umsorgt wurden sie dabei von den Mitgliedern des Vereins „Gemeinsam für Oberaula“, die als fleißige Helfer den Vormittag bereicherten. Der Chor der Schule am Katzbachtal unterhielt mit fröhlichen Liedern.

Wagner zog eine durchweg positive Bilanz zur Umgestaltung der Alten Schule und skizzierte noch einmal die Vergangenheit. 2009 war die Grundschule geschlossen worden. Bis 2011 gab es immer wieder Gespräche mit Investoren, jedoch fand sich kein passender Investor. Schließlich wurde die Immobilie an die Gemeinde rückübertragen. „Wer nicht handelt, der wird behandelt“, zitierte Wagner. Deshalb habe sich die Gemeinde dafür entschieden, künftig selbst „die Hand auf dem Gebäude zu haben“. Die Pläne konkretisierten sich nach Gesprächen mit dem Hessischen Sozialministerium und dem Zweckverband Knüll sowie künftigen Mietern.

Im Juli 2013 war Baubeginn: Entstanden ist in zwei Abschnitten ein Sozialzentrum mit Hausarzt- und Physiotherapiepraxis, einer Begegnungsstätte, einer Tagespflegestation und Appartements für Betreutes Wohnen, auf insgesamt 825 Quadratmetern Nutzfläche. Pünktlich zur Eröffnung ist eine Broschüre entstanden, die informiert und den Bau dokumentiert. Einige Restarbeiten werden im Frühjahr abgeschlossen, erklärte der Bürgermeister. Nicht zuletzt habe das Sozialzentrum Oberaula dazu beigetragen, die Lebensqualität und die regionale Daseinsvorsorge für die Menschen im oberen Aulatal zu verbessern.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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