Platz hinter dem Kulturellen und Sozialen Zentrum

Treffpunkt der Generationen soll in Wolfhagen entstehen

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Wird sich demnächst verändern: Das Gelände hinterm Kulturellen und Sozialen Zentrum in Wolfhagen soll nach den Vorstellungen der Bürger in einen Treffpunkt der Generationen umgebaut werden. Der Magistrat beschäftigt sich in den kommenden Wochen mit den Plänen.

Wolfhagen. Der „Treffpunkt der Generationen“ soll noch in diesem Jahr in Wolfhagen hinterm Kulturellen und Sozialen Zentrum (KuSZ) gebaut werden.

Unter dem Arbeitstitel „Mehrgenerationenspielplatz“ haben sich im vergangenen halben Jahr wiederholt Bürger getroffen, um ihre Ideen für die Gestaltung des Platzes zusammenzutragen. Innerhalb der nächsten drei Wochen werde dem neuen Magistrat der Stadt ein Vorschlag unterbreitet, kündigte Michael Joost, Leiter des Bereichs Energie und Stadtentwicklung, an.

Die kreativen Köpfe seien sich während der Treffen schnell einig darin gewesen, dass keinen Spielplatz im engenen Sinne gebaut werde. „Wir schlagen keinen Katalog auf und bestellen daraus Geräte“, sagte Joost. Stattdessen sollen sich alle Generationen mit dem Platz identifizieren können. Das Thema, das alle Altersgruppen verbinde, sei die Bewegung. Und so sollen Geräte aufgebaut werden, mit denen sich Klänge erzeugen lassen. Ein Barfuß- und Sinnespfad wurde angeregt. Und auch der Bezug zur Energieeffizienten Stadt soll geknüpft werden - eine Tafel könnte aufgestellt werden, die die aktuell erzeugte Menge heimischen Stroms anzeigt. Und schließlich haben sich die älteren Menschen wetterfeste Sitzgelegenheiten gewünscht.

Insgesamt, so Joost, hätten die Workshop-Besucher mehr Ideen entwickelt, als auf dem Platz hinter dem KuSZ umgesetzt werden können. Das habe sich bereits früh angedeutet. Also seien sie in Gruppen durch die Teile der Stadt gezogen, die zu den Aktiven Kernbereichen zählen und vom Land Hessen somit finanziell auch gefördert werden können und haben die übrigen öffentlichen Freiplätze unter die Lupe genommen.

Burggarten mit Potenzial

Eine Erkenntnis der Wolfhager: Der schöne Burggarten, der dem Landkreis Kassel gehört, finde in der Bevölkerung kaum Beachtung. Dort werde Potenzial verschenkt. Er müsste in der Öffentlichkeit eine größere Rolle spielen, beispielsweise als Ort für Kleinkunstveranstaltungen. Ein anderer Wunsch, der geäußert wurde, war die Möglichkeit, an attraktiven und reizvollen Orten der Stadt unter freiem Himmel heiraten zu können.

Für die Gestaltung des „Treffpunktes der Generationen“ hinterm KuSZ stehen der Stadt 130.000 Euro zur Verfügung. Darin enthalten sind auch die Kosten für die Planung und die Moderation der Workshops. 70 Prozent des Geldes kommt vom Land.

Quelle: HNA

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