Förderverein Sauerbrunnen lädt ein zum Fest am Pfingstsonntag – Landstraße wird ab Geismar gesperrt

Treffpunkt mit rotem Quatsch

Ein Idyll im Elbetal: Der Sauerbrunnen zwischen Geismar und Züschen. Am Pfingstsonntag kommen zum Fest rund um das historische Brunnenhäuschen hunderte Radler und Wanderer. Foto: privat

Geismar. Nein, roter Quatsch ist nicht eine politische Bewertung und das Sauerbrunnenfest keine Parteiveranstaltung. Vielmehr geht es dabei um ein traditionsreiches Fest, das seit vielen Jahren rund um den historischen Sauerbrunnen zwischen den Fritzlarer Stadtteilen Geismar und Züschen gefeiert wird.

Und Quatsch? Das ist ein Getränk, das speziell bei dieser Gelegenheit angeboten wird, nämlich Himbeer- (rot) und Waldmeistersirup (grün), gemischt mit dem Wasser aus der Heilquelle.

Fußgänger und Radler

Der Förderverein Sauerbrunnen Geismar ist Veranstalter des Festes und lädt Radfahrer und Wanderer für Pfingstsonntag, 27. Mai, ab 11 Uhr ein (siehe Programm).

Die Straße zwischen Geismar und dem Brunnenhaus ist in der Zeit von 10 bis 19 Uhr für den motorisierten Verkehr (Autos und Motorräder) gesperrt. Der Förderverein bittet alle Besucher, die mit dem Auto kommen möchten, den Weg über Züschen zu nehmen, um die vielen Fußgänger und Radfahrer nicht zu gefährden.

Das Fest am Pfingstsonntag sei die Haupteinnahmequelle für den Förderverein, sagt Vereinschef Klaus Ramus. 50 Helfer werden eingesetzt, um das Fest vorzubereiten und die Besucher zu versorgen.

Mit der finanziellen Unterstützung ihrer ehrenamtlichen Arbeit zur Erhaltung des denkmalgeschützten Brunnenhäuschens ist Ramus ganz zufrieden: Die Stiftungen der örtlichen Banken spenden immer wieder Geld, die Naturlandstiftung förderte die Gestaltung der Außenanlagen im vergangenen Jahr, der Lions-Club die Anschaffung eines Rasenmähers.

In diesem Jahr ist die Erneuerung des Fußbodens das größte Projekt. Dafür werden Kosten von mehr als 10 000 Euro veranschlagt. (ula)

Quelle: HNA

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