Sanierung der Homberger Burgberggaststätte soll zum Advent abgeschlossen sein

Treffpunkt über der Stadt

Homberg. Bis zum Advent soll schon alles fertig sein: Die Homberger Burgberggaststätte soll zu einem schönen und ganzjährig geöffneten Ausflugslokal werden.

„Die Planung läuft seit einem Jahr, die Handwerker stehen Gewehr bei Fuß“, sagt Architekt Jochen Gontermann von der Stadtverwaltung. Und diese Planung sieht so aus: Die Ausschreibungen laufen, in der letzten Oktoberwoche soll nach Absprache mit der Pächterin das Lokal geschlossen werden, dann geht der Umbau los.

Eine lange Liste

Das alles soll schon bald anders werden: • Die Decke im Gastraum wird isoliert, die alte Heizung wird durch eine Gastherme ersetzt. • Der Eingang führt durch den Laubengang, der bislang 60 Gäste aufnehmen kann und offen ist. Er soll mit Fenster- und Türelementen vom Innenhof im Winter abgetrennt werden und im Sommer offen bleiben. • Künftig soll man durch ein so genanntes Rosentor den Innenhof betreten. • Eine Art Sonnensegel soll die Gäste im Hof vor Wind und Wetter schützen. • Eine Holzofenfeuerung soll für eine gemütliche Atmosphäre sorgen. • An jedem Tisch im Laubengang kann eine Elektroheizung zugeschaltet werden. • Die Außenbühne im Hof wird für Aufführungen aller Art saniert und die Elektrik ebenfalls erneuert.

Die Kosten für all das, sagt Jochen Gontermann, liegen bei 45 000 Euro. Die Brauerei schießt 18 000 Euro hinzu, das Land Hessen gibt für die energetische Sanierung 12 000 Euro dazu. Die 15 000 Euro, die übrig bleiben, finanziert die Stadt vor, will sie aber durch eine höhere Pacht wieder einholen.

Die Burgberggemeinde helfe beim Ausräumen des Dachbodens und erspare so durchs Anpacken und viel Eigenleistung weitere Ausgaben. Jochen Gontermann ist zuversichtlich, dass mit der Sanierung eine schöne Gartenwirtschaft über den Dächern der Kreisstadt entsteht, die das ganze Jahr über von Besuchern angesteuert wird.

Die Homberger Stadtverordneten gaben in ihrer jüngsten Sitzung mit einem einstimmigen Ja zum Sanierungskonzept den Startschuss zu den Arbeiten.

Von Claudia Brandau

Quelle: HNA

Kommentare