Der Trend geht heute zum Elektrobike

Fuldaradeln mit über 4000 Teilnehmern erfolgreich

Viele Radfahrer, wie diese Gruppe aus Fuldabrück-Bergshausen, erfrischten sich an der Vitamintankstelle in Grifte mit Melonen, Erdbeeren, Ananas und Säften, die ihnen von Ordnungsamtsleiter Stephan Wassmuth (vorne von links) und Klaus Dickel vom Gemeindevorstand mundgerecht serviert wurden. Foto: Wohlgemuth

Guxhagen/ Körle/Edermünde. „Aktiv und fit – radel mit“, war das Motto für das Fuldaradeln zwischen Bergshausen und Körle, zu der die an der 24 Kilometer langen Strecke liegenden Gemeinden gemeinsam eingeladen hatten.

Die Veranstaltung war ein großer Erfolg: Nach ersten Schätzungen waren Sonntag mehr als 4000 Radler bei strahlendem Sonnenschein an Fulda und Eder unterwegs.

Durch die Anbindung des Eder-Radweges ab Guntershausen führte der Weg in diesem Jahr erstmals durch Edermünde. Die Umleitung wurde von den Bikern freudig aufgenommen, weil sie den „mittelschweren“ Berganstieg vor Guxhagen jetzt auslassen können. Die Gemeinde Edermünde hatte in Grifte erstmals einen Aktionspunkt eingerichtet. Dort versorgten Einwohner und die Firma Uwes Fahrradecke aus Besse die Radler.

Die Organisatoren hatten sich eine viel einfallen lassen, um die Radler zu versorgen. Vor allem die Vitamintankstelle wurde bei den sommerlichen Temperaturen gut angenommen.

Aber auch eine Stärkung kam den Teilnehmern gerade recht. In Guxhagen gab es neben Essen und Getränken auch Wellness und Yoga für die müden Radler.

An den Aktionspunkten informierten Fahrradprofis über Neues aus der Branche. Der Trend ginge eindeutig in die Richtung der „E-Bikes“, erklärte Uwe Nichtewitz, Inhaber von Uwes Fahrradecke. Kunden aus der Ü-40-Generation, die sich früher Trekking-Räder kauften, setzten jetzt auf Räder mit Elektroantrieb. Die meisten Radler ließen es gemütlich angehen.

Das war auch das Motto für eine größere Gruppe aus Baunatal und Besse, die in Guntershausen eine Rast einlegte. Mit dazu gehörte Hubert Lyga aus Oppeln/Schlesien (Polen), der zurzeit Nordhessen besucht. „In diesem Jahr sind auffallend viele Familien unterwegs“, sagte Mitorganisator Oliver Brandenstein, Ordnungsamtsleiter der Gemeinde Fuldabrück, an der Strecke.

Einen schönen Akzent setzte Pfarrerin Andrea Brede, die in Guntershausen zu einer stimmungsvollen Andacht in ein Kirchenzelt einlud. Fahrradfahren sei wie Glauben, sagte die Seelsorgerin, beides verändere die Perspektive und verschaffe Gemeinschaftserlebnisse.

Pannenhilfe in Körle

Das Fuldaradeln war am Vormittag von den Bürgermeistern der fünf Gemeinden in Bergshausen mit einem Böllerschlag aus der historischen Schießanlage der Kassler Traditionskanoniere eröffnet worden.

Quelle: HNA

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