Treysaer Uwe Globisch erlebte Papst hautnah

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Ein Papst zum Anfassen: Die Menge bejubelt Papst Franziskus bei einer Generalaudienz auf dem Petersplatz. Bei solch einer Gelegenheit schüttelte auch Uwe Globisch ihm die Hand.

Schwalmstadt. Für viele Katholiken ist es ein Traum - einmal den Papst  persönlich treffen. Für den gebürtigen Treysaer und katholischen Theologen Uwe Globisch ist das Unglaubliche kürzlich in Erfüllung gegangen: Er durfte Papst Franziskus ein Buch überreichen.

Dabei erlebte er den Heiligen Vater hautnah, schüttelte ihm sogar die Hand und sprach mit ihm.

Uwe Globisch bekam die Chance dank seiner Arbeit als Programmleiter im Bereich Religion und Gesellschaft im Kösel Verlag in München. Er war nach Rom gereist, um Franziskus bei einer Generalaudienz auf dem Petersplatz das Buch „Armut“ von Kardinal Gerhard Ludwig Müller zu überreichen.

Für dieses Buch hatte der Papst persönlich das Geleitwort geschrieben. Dass ein Papst für ein Sachbuch ein Geleitwort schreibt, sei bisher einmalig und vor allem darin begründet, dass Armut ein Thema ist, was Franziskus sehr am Herzen liegt, so Globisch. Vor der Audienz musste er vier Sicherheitsschleusen und Kontrollen durchlaufen, erzählt er, doch das lange Warten zahlte sich aus. „Papst Franziskus wirkte sehr sympathisch und authentisch, außerdem herzlich und freundlich“, schwärmt der 38-Jährige von der besonderen Begegnung.

Uwe Globisch

Schon eine Woche nach der Anfrage bei Erzbischof Georg Gänswein, der unter anderem Präfekt des päpstlichen Hauses und einer der beiden Privatsekretäre Benedikts XVI ist, hatte Globisch die Mitteilung bekommen, dass er das Buch persönlich überreichen kann. „Besonders beeindruckt war ich davon, dass er mich sofort auf Deutsch ansprach, nachdem er den Buchtitel gesehen hatte“, erzählt er. Der aus Argentinien stammende Papst habe einige Zeit in Frankfurt am Main gelebt, was sein gutes Deutsch erkläre. Positiv überrascht sei Globisch trotzdem gewesen. Sein Fazit: „Auch wenn die Begegnung nur 30 Sekunden gedauert hat, so war sie dennoch ganz einmalig.“

Von Barbara Ritter

Quelle: HNA

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