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31. Treysaer Heimatkalender der Stadtsparkasse ist fertig

Vorstellung: Mit dabei waren Wolfgang Plag, Jutta Näser, Helmut Brauroth, Dr. Gerald Näser, Uwe Schmidt, Wilhelm Bechtel, Jörg Döringer, Olaf Podszuweit und Reinhard Hooß (von links). Foto: Rose

Treysa. Die 31. Auflage des Treysaer Heimatkalenders der Stadtsparkasse Schwalmstadt ist fertig. Pünktlich zum Weltspartag wird er kostenlos in den Filialen erhältlich sein.

Vorgestellt wurde das Werk jetzt von den Machern: den Vorständen Wilhelm Bechtel und Reinhard Hooß, Marketingleiter Andreas Matz sowie den Motivgebern Helmut Brauroth, Uwe Schmidt und Jörg Döringer. Das Trio sorgt für Vielfalt. Historische und aktuelle Fotos finden ebenso ihren Platz wie alte Ansichtskarten. Gedruckt wurde der Kalender in einer Auflage von 2100 Stück – in der örtlichen Druckerei Plag.

Seit dem vergangenen Jahr hat der Kalender ein neues, farbigeres Gesicht. „Das kam bei den meisten Kunden gut an. Die Auflage war schnell vergriffen“, sagt Bechtel. Wichtig sei aber nach wie vor, Hobbyfotografen und Archivaren aus der Schwalm einen Platz im Kalender zu bieten.

Mehrere Motive stammen aus dem reichen Postkartenfundus von Helmut Brauroth. „Die Karte der Steingasse stammt aus den 1930er-Jahren. Ich habe sie auf einer Börse für 54 Mark erstanden“, erzählt er. Aus derselben Zeit stammt auch eine Ansicht der Bahnhofstraße. Den Monat Mai bebildert die 1949 von der Stadt gebaute Schwalmbergbaute: „Früher ein beliebtes Ziel, um sonntags Kaffee zu trinken“, erinnert sich Wilhelm Bechtel. Dass das Gasthaus „Zur Aue“ – Motiv im September – den Jüngeren eher als „Hazienda“ bekannt ist, das dürften die Wenigsten wissen.

Zeitgenössische Einblicke gewähren die Fotos von Jörg Döringer: Der Läufer und Hobbyfotograf bereichert den Kalender mit einer winterlichen Aufnahme mit Blick auf Treysa sowie einer Morgenstimmung in den Schwalmwiesen Richtung Allendorf. Michelsberg entdeckt der aufmerksame Beobachter hinter dem Rundballen im Monat August, Parasolpilze recken im November ihre Hütchen ins Bild.

Schule, Kapelle, Badefreuden

Aus Uwe Schmidts Sammlung stammen eine aktuelle Aufnahme der Hospitalkapelle und ein Foto vom Jahreswechsel 1982. Es zeigt ein Feuerwerk an der Totenkirche. In die 1960er-Jahre entführt das Bild Badefreuden. Entstanden ist es am Hephata-Jungenheim „Heimatfreude“. Wie sich das Stadtbild verändert hat, zeigt das Motiv der Stadtschule. Sie wurde 1965 hinter der Stadtkirche abgerissen. „An dieser Stelle stand dort bis 1830 das Hochzeitshaus, wo die Treysaer gern feierten“, erklärt Schmidt.

Nicht nur farbenfroh, auch informativ präsentiert sich die Neuauflage – vermerkt sind alle Veranstaltungshöhepunkte Schwalmstadts. Wie in jedem Jahr wird er nicht allein den Schwälmern Freude bereiten. Einige Exemplare sind bereits auf dem Weg nach Israel oder in die USA.

Quelle: HNA

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