Konzert in der Homberger Stadthalle

Trio jazzte Zuhörer in den Himmel

Der Homberger Chor Cantare Musica: 17 Sängerinnen und sechs Sänger eröffneten den Konzertabend in der Stadthalle mit eigenen Arrangements. Fotos: Thiery

Homberg. Nicht auf den Mond, aber fast soweit, nämlich in den siebten Jazzhimmel, führte das Frankfurt Jazz Trio die Besucher des Konzerts in der Stadthalle Homberg. Jazzklassiker wie „Fly me to the Moon“ und „Heaven“ standen auf dem Programm.

Sängerin Dagmar Bunde, Saxophonist Wilson de Oliveira und Ralf Hesse an Trompete und Flügelhorn spielten mit dem Trio ein Programm voller Hingabe an die Musik.

Das Jazz-Trio rund um Thomas Cremer (Schlagzeug), Martin Gjakonovski (Kontrabass) und Olaf Polziehn ( Klavier) trat mit seinen Freunden zum Tag des Denkmals in der Stadthalle auf, Motto: Hör mal im Denkmal.

Mit Wilson de Oliveira war ein Vollblutjazzer auf der Bühne. Der Mann ist Musik pur, er beherrschte das Saxophon mit Professionalität und Präzision. Sängerin Dagmar Bunde bezauberte: Leidenschaftlich sang sie das „I’m in Heaven“ mit dem berühmten „Cheek to Cheek“. Voller Emotionalität interpretierte sie die Jazzklassiker und spielte mit ihrer Stimme, mal mit hohen Kopftönen, dann wieder im schmusigen Sound aus dem Bauch heraus.

Hören lassen konnte sich auch der Homberger Chor Cantare Musica, der vor den Jazzmusikern auftrat. Die 17 Frauen und sechs Männer boten unter Leitung von Klaus Fabian einen Hörgenuss anderer Art.

Das „Tea for two“ etwa präsentierten sie mit einem interessanten Einsatz der Männerstimmen, die mal herausragten und sich dann wieder harmonisch in den Gesang der Frauen einbetteten. Sie zeigten mit Liedern wie „Der kleine grüne Kaktus“ und „Yesterday“ eine breite Palette.

Von Christine Thiery

Quelle: HNA

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