In Trockenerfurth fanden Kreismeisterschaften im Elfmeterschießen statt

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Immer drauf aufs Tor: Für das Foto schossen gleich mehrere Spieler auf das Tor von Markus Reck aus Gensungen. Links im Bild Organisator Erich Bauer mit dem Siegerpokal.

Schwalm-Eder. Über die Künste englischer Fußballer beim Elfmeterschießen ist in den vergangenen Wochen wieder hinlänglich gelästert worden. Wahre Experten im Strafstoß-Schießen trafen sich jetzt zum vierten Mal in Trockenerfurth und trugen ihre Kreismeisterschaft in dieser Spezialdisziplin aus.

Besonders treffsicher erwiesen sich wie im Vorjahr die Ruppeburschen aus Zennern um Kristian Ewald. Sie schossen nicht nur am genauesten, ihr Torhüter Andreas Schluckebier hielt auch am besten.

Am Ende bekamen sie den begehrten Pokal von Erich Bauer, Referent für Freizeit- und Breitensport im Schwalm-Eder-Kreis, überreicht.

Am Start waren 23 Teams, meist Freizeitsportler. Darunter Kegelvereine, Thekenmannschaften und Vereine wie der katholische Bläserchor aus Fritzlar. Den Männern klebte das Pech am Stiefel, sie konnten gegen die anderen Mannschaften nichts ausrichten. Hätten sie ihre Instrumente dabei gehabt, hätten sie der Konkurrenz wenigsten noch den Marsch blasen können. Aber die Teilnehmer hatten vor allem großen Spaß an der vierten Auflage, wie Cheforganisator Erich Bauer sagte. Im Vergleich zum Vorjahr war es diesmal eine Rekordbeteiligung. Das lag aber auch am guten Wetter. Bei strahlendem Sonnenschein läuft so ein Turnier besser als im Regen wie vergangenes Jahr.

In vier Gruppen aufgeteilt wurde an vier Toren geschossen und gehalten, was das Zeug hält. Ein Schiedsrichter pro Tor leitete das Elferschießen.

Nach der Vorrunde kamen die ersten drei jeder Gruppe weiter und in der Zwischenrunde flogen dann sechs Mannschaften raus, der Rest kämpfte um die Platzierung.

Neben dem Pokal für die Sieger gab es einen Fußball und 50 Euro Preisgeld. Die platzierten Mannschaften erhielten ebenfalls Geld- und Sachpreise. (zzp)

Quelle: HNA

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