Das Adventswahrzeichen, die Kerze, ist wieder an

Trompetentöne für den Burgberg

Mit Fackeln: Monika und Jürgen Vollmer und die Töchter Miriam (11) und Jasmin (7) aus Homberg. Fotos:  Mangold

Homberg. Pünktlich mit dem Sechs-Uhr-Läuten der Homberger Stadtkirche St. Marien war es so weit: Zum elften Mal verwandelte sich der Aussichtsturm auf dem Burgberg in eine beleuchtete Adventskerze aus Licht, die inzwischen zu einem Wahrzeichen in der Adventszeit geworden ist.

Türmer Dennis Willershausen blies die Türmerfanfare, die früher den Einwohnern der Stadt zur vollen Stunde signalisiert hatte, dass alles in Ordnung war.

Bürgermeister Martin Wagner sprach wie im Mittelalter vom Balkon des Turmes in luftiger Höhe zu seinem Volk und schaltete das Licht ein, das bis Weihnachten brennen wird. „Die Adventszeit soll eine Zeit der Freude sein“, sagte er. Das Anzünden der Kerze sei ein wunderbarer Beginn für den Advent.

Nicht nur für die Kinder, die mit Laternen vom Marktplatz hoch zur Burg gelaufen waren, war das Anzünden der Burgbergkerze ein Erlebnis. „Das ist ein richtiger Höhepunkt in der Weihnachtszeit“, fand Jürgen Vollmer aus Homberg. „Wir sehen das genau vom Schlafzimmerfenster aus“, sagte Sebastian Schackert, der mit seiner Tochter Benja vom Turm die Aussicht auf die Stadt betrachtete. Die Kerze sei eine gute Sache.

Schenke ist geöffnet

Damit sie auch wirklich leuchtet, hatte der Elektriker Alexander Dorer den Docht aufgebaut. Die Kraftstrom-Bezugsgenossenschaft Homberg liefert den Strom.

Mit dem feierlichen Entzünden der Adventskerze öffnete auch die Burgbergschenke ihre Pforte nach der Renovierung. Hier konnten sich die Gäste nach dem Aufstieg aufwärmen. Mit Lagerfeuer, Bratwürstchen und Glühwein wurde der Start der Adventsbeleuchtung gefeiert.

Für die Sicherheit beim Laternenumzug und für Beleuchtung mit Fackeln sorgte die Jugendabteilung des THW Homberg. (yma)

Quelle: HNA

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