Autobahnbau

Tunnel, zum Zweiten: Weströhre bei Frankenhain durchstoßen 

Schwalmstadt. Der zweite Durchschlag ist gelungen. Gestern schafften die Tunnelarbeiter in der Nähe von Frankenhain den Durchbruch der Weströhre des Tunnels durch den die A49 führen soll.

Die westliche Röhre war im Juni vergangenen Jahres angeschlagen worden. Sie wurde mit etwa 50 Meter Abstand zur Oströhre vorangetrieben, um die Statik des Gesteins nicht zu gefährden.

Damit ist ein weiterer bedeutender Tunnelabschnitt geschafft. Jetzt beginnen die umfangreichen Innenarbeiten. Diese werden bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Bei den Tunnelbauarbeiten gab es keine besonderen Vorkommnisse.

Anders als beim Durchstich der Oströhre wurden die Feierlichkeiten bei der Weströhre eher bescheiden gehalten.

Anwesend war neben den Projektleitern Bernhard Klöpfel und Willi Kunze auch die Tunnelpatin Carmen Stehl. Sie ist seit Beginn des Tunnelbaus Patin, soll den Bergleuten Glück bringen und versorgt die Mineure regelmäßig mit lokalen Spezialitäten, wie „Gehacktes weck und Schwalmbräu-Bier“, wie sie sagte.

Nach dem Durchstich, den der Baggerfahrer Rudolf Drexler vornahm, beglückwünschten sich alle und stießen miteinander an.

Als der Durchschlag des Tunnels zur Hälfte geschafft war, richtete Klöpfel von der Tunnelaußenseite eine Rede an die auf dem Berg des Abhubs stehenden Arbeiter.

Er dankte ihnen dabei für ihre Arbeit und wünschte ihnen “Glück Auf!“

Quelle: HNA

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