Vifa-Cup fand erstmals in Ziegenhain statt: Zwölf Teams im Wettstreit gegen Gewalt und für Toleranz

Turnier: Fairness war der große Sieger

Traten für die Carl-Bantzer-Schule an und zeigten Einsatz für ein tolerantes Miteinander: (von links) Nick Danilov (15), Benjamin Döring (13), Lisa Heidenreich (15), der Stellvertretende Schulsprecher Dieter Weber (15) und Schulsprecher Sameer Butt (15). Foto: Heist

Ziegenhain. Für ein tolerantes Miteinander traten am Samstag Jugendliche und junge Erwachsene beim Straßenfußballturnier auf dem Alleeplatz an. Anlass war der VifaCup, der zum ersten Mal in Ziegenhain stattfand. Vifa, das steht in diesem Fall für Vielfalt.

Bei strahlendem Sonnenschein kämpften zwölf Teams aus Schwalmstadt, Holzburg, Melsungen und Kassel um den Sieg in den Altersgruppen zwölf bis 15 und 16 bis 27 Jahre. Jedes Team trat mit fünf Feldspielern an. Gespielt wurde Straßenfußball in zwei Soccer-Boxen.

Straßenfußballturnier in Schwalmstadt

Tore allein bestimmten dabei nicht das Spiel. „Wir spielen gegen Rechts und jegliche Art von Gewalt“, sagte Sameer Butt (15), Schulsprecher der Carl-Bantzer-Schule. Neben dem sportlichen Aspekt und der Fairness, floss ein Quiz zum Thema Rechtsextremismus und jüdisches Leben im Altkreis Ziegenhain mit in die Gesamtwertung ein. Zu beantworten galt es unter anderem Fragen zu Stolpersteinen und Zivilcourage. Eine Ausstellung der Gewerkschaft Verdi und der Gedenkstätte Trutzhain informierte zum Thema.

Veranstaltet wurde das Fußballturnier von Dynamo Windrad und dem Mobilen Beratungsteam gegen Rechtsextremismus aus Kassel, der Evangelischen Jugend des Kirchenkreises Ziegenhain, den Gewerkschaftsjugenden, der Jugendpflege Schwalmstadt und der Jugendförderung des Schwalm-Eder-Kreises.

Die Schulen in Schwalmstadt unterstützten die Veranstaltung. (zhk)

Quelle: HNA

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