Diagnose Leukämie

Typisierung für schwerkranke Frau

Organisieren die Aktion mit dem DRK: Anne Fuchs-Hanske vom TSV und Wolfgang Hensel vom Verein zur Förderung der Dorferneuerung hoffen auf viele potenzielle Stammzellspender, die sich am 1. Februar in Wolfhagen typisieren lassen. Foto: Ulbrich

Istha. Der September des vergangenen Jahres hat das Leben von Roswitha Woitassek dramatisch verändert: Nach einer Routineuntersuchung erhielt sie kurze Zeit später die erschütternde Diagnose, dass sie an einer seltenen Form der Leukämie (AML) erkrankt ist (wir berichteten).

Um ihr Leben zu retten und einen passenden Stammzellspender zu finden, haben zwei Isthaer Vereine und das DRK eine Typisierungsaktion organisiert, die am Samstag, 1. Februar, stattfindet.

Von 13.30 Uhr bis 18 Uhr sind daher alle Menschen im Altkreis dazu aufgerufen, sich in der Stadthalle Wolfhagen von den Mitarbeitern des DRK Blut abnehmen zu lassen. Nicole Woelk, Tochter von Roswitha Woitassek, sagt zur Typisierung: „Momentan ruht all unsere Hoffnung auf der Aktion.“ Ihrer Mutter gehe es den Umständen entsprechend „relativ gut“, allerdings habe die 55-Jährige große Angst davor, keinen passenden Spender zu finden.

Kürzlich sei ein fünftägiger Block Chemotherapie zu Ende gegangen, nun müsse ihre Mutter erstmal wieder zu Kräften kommen. Woelk geht davon aus, dass ihre Mutter Roswitha noch etwa zwei bis drei Wochen im Krankenhaus in Kassel bleiben müsse.

Spender kann jeder werden, der gesund ist, mindestens 50 Kilogramm wiegt und zwischen 18 und 55 Jahren alt ist. (uli)

Quelle: HNA

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