Über 90 Prozent der Kinder im Schwalm-Eder-Kreis sind schulfähig

Schwalm-Eder. Fast alle schulpflichtigen Sechsjährigen im Schwalm-Eder-Kreis werden von den drei Schulärztinnen des Kreis-Gesundheitsamtes als schulfähig eingestuft. In Zweifelsfällen entscheidet aber der jeweilige Schulleiter, zumal es unterschiedliche Formen der Grundschulen gibt.

Daran, dass für über 90 Prozent die Ärztinnen die Einschulung empfehlen, hat sich seit Jahren im Landkreis nichts Wesentliches geändert.

Das ist nicht überall so, wie Vergleichszahlen aus der Stadt Kassel und dem Kreis Göttingen zeigen. Dort sind zunehmend mehr Kinder nicht schulreif.

Von 1650 untersuchten Kindern im Schwalm-Eder-Kreis wurden 1455 Jungen und Mädchen im vergangenen Herbst eingeschult. 1319 besuchen seitdem die 1. Klasse. Für elf von ihnen wurde ein sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt, heißt es im Bericht des Schulamtes.

Zusätzlich wurden auch 136 Fünfjährige in den fünf Grundschulen, die eine zweijährige Eingangsklasse haben, aufgenommen. Diese Kinder gehen dann fünf Jahre auf die Grundschule.

100 Kinder besuchen Vorklassen, von denen es im Landkreis neun gibt. Diese sind für schulpflichtige Kinder gedacht, die aber körperlich, geistig oder sozial noch nicht auf dem üblichen Stand der Sechsjährigen sind. Schulamtsleiterin Waltraud Credé: „Ziel der Vorklasse ist es, die Kinder so weit zu fördern, dass sie dann in der Jahrgangsstufe 1 erfolgreich mitarbeiten können.“ Wo es dieses Angebot nicht gibt, bleiben die Jungen und Mädchen noch ein Jahr im Kindergarten. Außerdem besuchen 17 Kinder eine Förderschule.

Etwa 150 der Schulpflichtigen lernen in den Monaten zwischen Anmeldung und Schuljahrsbeginn in Vorlaufkursen genügend Deutsch, um mithalten zu können.

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Quelle: HNA

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