Ab September läuft Gaststätte wieder

Übergangslösung für den Burgberg gefunden: Drei Gastronomen kommen

Beliebtes Ausflugsziel: Der Homberger Burgberg steht bei Touristen hoch im Kurs. Allerdings liegt der gastronomische Betrieb gleich unterhalb der Burganlage seit diesem Jahr brach. Foto: Jörg Zank

Homberg. Es tut sich was auf dem Homberger Burgberg: Nachdem der gastronomische Betrieb auf der traditionsreichen Hohenburg  in diesem Jahr brach lag, soll sich das ab September ändern. Drei Homberger Gastronomen wollen eine provisorische Lösung anbieten, um das beliebte Ausflugsziel wieder zu beleben.

„Wir wollen nicht jammern, sondern was aus unseren Möglichkeiten machen“, sagt Hombergs Bürgermeister Dr. Nico Ritz. Vor allem Dr. Dirk Richhardt, Geschäftsführer des Stadtmarketings, habe sich für die Übergangslösung eingesetzt. Die Gastronomen, die ab September im Wechsel die Burgberg-Gaststätte betreiben werden, sind Jörg Schäfer (Stadt Cassel), Jürgen Dillenberger (Fischmarkt) und Thomas Nied (Bier- und Weinlokal Balthasar). Viele Menschen kehrten enttäuscht vom Burgberg zurück und beschwerten sich über die fehlende Gastronomie an dieser Touristenattraktion, berichten sie unisono von ihren Erfahrungen.

Die Burg sei das Aushängeschild der Stadt, der aktuelle Zustand eine Katastrophe, so Thomas Nied. Nun habe man die Chance, etwas für die Stadt zu tun. Deshalb mache auch er bei der Aktion mit, die für die Gastronomen mit einigem logistischem Aufwand verbunden sei, erklärt Jürgen Dillenberger. „In der Gaststätte fehlt es an allem. Das fängt bei den Tellern an und geht bis zu den Lampen“, sagt Dillenberger. Dass es keine Gastronomie auf dem Berg gebe, sei eine „totale Fehlplanung“, fügt er an.

„Wir werden keine große Speisekarte anbieten, aber wir werden Kleinigkeiten wie Kaffee, Kuchen, Schnitzel, Steak, Fisch oder Eintöpfe servieren können“, sagt Jörg Schäfer. Es sei schön, dass die Gastronomen an einem Strang ziehen.

„Das Engagement der Gastronomen ist nicht selbstverständlich“, sagt Marion Jäckel vom Stadtmarketing. Ritz betont, dass der Betrieb des Restaurants auf Vereinsbasis nicht möglich gewesen wäre. „Dafür braucht es Profis.“

Von Maja Yüce 

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Quelle: HNA

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