1430 Soldaten, 16 Luftfahrzeuge, Kampfhubschrauber

Übung Bora: Soldaten aus Fritzlar und Schwarzenborn trainierten für Afghanistan

Schwarzenborn/Letzlingen. Das Einnehmen eines strategisch wichtigen Geländes war Teil des Übungsszenarios, dem sich Soldaten des Schwarzenborner Jägerregiments am Mittwoch im Gefechtsübungszentrum in Letzlingen stellen mussten. Die Übung diente als Vorbereitung des nächsten Afghanistan-Einsatzes.

Insgesamt nehmen 1430 Soldaten an der Übung Bora teil. Dazu zählen. 16 Luftfahrzeuge wie Kampfhubschrauber Tiger und Apache. Neben Soldaten des Jägerregiments ist auch die Tiger-Rotte des Kampfhubschrauberregiments 36 aus Fritzlar mit von der Partie.

Aufklärungsfahrzeug Fennek: Geübt wurde mit Fahrzeugen, die auch in Afghanistan eingesetzt werden.

Vorrückende Kolonnen mit schwerem militärischen Gerät wie Schützenpanzer Marder und Fennek, dem gepanzerten Aufklärungsfahrzeug, prägten das Bild einer Straße in der kargen Heidelandschaft des Truppenübungsplatzes. Aus der Luft kontrollierten Kampfhubschrauber - amerikanische Apaches und deutsche Tiger - das Geschehen. Aufklärung, im Notfall auch in Kampfgeschehen eingreifen, lauteten ihre Aufgaben. Einige Kilometer entfernt arbeiteten Pioniere. Unter schärfster Bewachung ihrer Kameraden, unter anderem im Transportpanzer Fuchs, bauten sie einen strategisch wichtigen Außenposten. Ihre Raupen und Bagger ließen schützenden Erdwälle entstehen.

Soldaten aus Schwarzenborn und Fritzlar trainierten den Ernstfall

Das Trainieren mechanisierter Abläufe gebe auch im Einsatz in Afghanistan Sicherheit, erklärte der Kommandeur der Luftbeweglichen Brigade Oberst Alfons Mais. Knapp acht Wochen vor dem Einsatz wird da besonders genau hingesehen.

Von Sylke Grede

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Zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit rüstet sich das Jägerregiment für einen besonders gefährlichen Einsatz: Ab Januar gehen wieder 450 Soldaten der Schwarzenborner Einheit nach Mazar-I-Scharif. Höhepunkt der Einsatzvorbereitung ist die dreiwöchige Übung Bora im Gefechtsübungszentrum des Heeres in Letzlingen. HNA-Redakteurin Sylke Grede nahm einen Tag am Manöver in Sachsen-Anhalt teil.

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Quelle: HNA

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