Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr mit neuem Staffellöschfahrzeug

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Probe sitzen: Dem Nachwuchs gefällt der neue Wagen. Von links Hannes Bätzing, Maurice Mager und Niklas Röhrig.

Guxhagen. Die Sirene ertönt. Kurz darauf biegt ein Wagen der Guxhagener Feuerwehr mit Martinshorn und Blaulicht in die Einfahrt vor dem Feuerwehrhaus der Gemeinde ein.

Für den Tag der offenen Tür am Samstag hatten die Mitglieder der Feuerwehr Guxhagen für ihre Gäste eine Schauübung mit ihrem brandneuen Staffellöschfahrzeug organisiert.

Den Wagen hatten sie erst am Morgen bekommen. „Das ist eine Ersatzbeschaffung für ein altes Fahrzeug“, sagte Gemeindebrandinspektor Markus Brandenstein. Bei der Übung vor Publikum schnitten fünf Feuerwehrleute unter der Leitung von Martin Opfermann das Dach eines ausrangierten Mercedes ab und zeigten auch, wie im Ernstfall Menschen aus dem Fahrzeug befreit werden können.

„Wir üben regelmäßig, um fit zu bleiben“, sagte Brandenstein. Auch das Werkzeug an Bord des neuen Einsatzwagens lernten die Brandschützer bei Übungen am besten kennen. Neben hydraulischem Rettungsgerät ist das neue Fahrzeug mit Leitern, Rettungssäge, Druckzumischanlage, Wassertank und Schaummitteltank ausgestattet.

Gekostet hat die Neuanschaffung nach Angaben von Brandenstein 255.000 Euro. Den größten Teil der Kosten trägt die Gemeinde. Das Land Hessen hat den Wagen, der Platz für sechs Einsatzkräfte bietet, mit 67.000 Euro bezuschusst.

Angebot für junge Gäste

Gespannt beobachteten die Zuschauer die Brandschützern bei der Übung. „Am besten hat mir gefallen, wie sie das Dach abgemacht haben“, sagte der neunjährige Travis Ganz. Das hat auch Hannes Bätzing am meisten beeindruckt. „So könnte man aus dem Auto meiner Mama ganz schnell ein Caprio machen“, sagt der Elfjährige.

Nach der Übung ging das bunte Treiben rund um das Feuerwehrhaus in Guxhagen weiter. Vor allem den jungen Gästen wurde viel geboten. Während der sechsjährige Nils Lichte mit seinem Freund Fabian Schmidt auf der Hüpfburg um die Wette sprang, übten sich Travis Ganz und Justin Steller an einer handbetriebenen Pumpe mit Feuerwehrschlauch als Nachwuchsbrandschützer.

Auch der neue Einsatzwagen kam beim Feuerwehrnachwuchs gut an. „Der ist richtig gut“, sagte Hannes Bätzing, während er mit seinen Freunden auf den Sitzen des Wagens Platz nahm.

Von Verena Koch

Quelle: HNA

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