Übung im Schwalm-Eder-Kreis: Neun Feuerwehren probten Meldewege

Schwalm-Eder. Einsatzkräfte von Feuerwehren aus neun Städten und Gemeinden des Schwalm-Eder-Kreises nahmen am Samstagnachmittag an einer Übung teil, bei der es nicht darum ging, sich spektakulären Übungsszenarien zu stellen.

Nach Angaben von Kreisbrandinspektor Werner Bähr wurden die Meldewege nach Eingang von Notrufen in der Leitstelle geprobt.

Angenommen wurde laut Bähr eine Unwetterlage: "Alle rufen an, das Funknetz droht zusammenzubrechen." Getestet wurden Alarmwege vom Eingang des Notrufes in der Leitstelle bis hin zur Bewertung und Koordination eines möglichen Einsatzes in den örtlichen Einsatzleitungen der Feuerwehren. Simuliert wurden 80 Einsatzstellen im gesamten Schwalm-Eder-Kreis: "Eine logistische Herausforderung", erklärte Bähr. Sie aber sei bittere Realität gewesen, als das Orkantief Kyrill vor einigen Jahren über dem Landkreis tobte. Damals seien mehr als 6000 Anrufe in der Leitstelle in Homberg innerhalb von zwei Stunden eingegangen.

Quelle: HNA

Kommentare