Ulrich-Areal Homberg: Jetzt beginnt die Tiefenbohrung

Soll beraten werden: Der Anlieferverkehr für das Einkaufszentrum soll über den Bindeweg erfolgen, das sorgte für Kritik. Foto: Schoofs

Homberg. Es gibt ein erstes Ergebnis der Informationsveranstaltung zum geplanten Einkaufszentrum auf dem Ulrich-Areal in Homberg.

Die Stadt und das Planungsbüro ANP wollen zwei runde Tische zu den beiden Themen anbieten, die bei der Veranstaltung am Donnerstag tiefergehend diskutiert worden seien, erklärt Bürgermeister Dr. Nico Ritz im HNA-Gespräch.

Dabei gehe es zum einen um die Verkehrssituation und zum anderen um die Diskussion um die Größe, die das Einkaufszentrum haben sollte.

Zu beiden Themen sei während der Veranstaltung kein befriedigender Lösungsvorschlag gefunden worden. „Es gibt unterschiedliche Positionen und gerade die Schulwegsicherheit ist ein sehr sensibles Thema“, sagt Markus Staedt, vom beratenden Planungsbüro ANP. Durch die Diskussion am runden Tisch, an dem Betroffene, Fachleute und Vertreter der Politik teilnehmen, könne man mehr ins Detail gehen und für eine umfassende Beteiligung sorgen. „Wir können so bei Spezialfragen mit der Tiefenbohrung beginnen und gemeinsam nach verschiedenen Varianten erarbeiten“, so Staedt. Denn wichtig sei eine breite Akzeptanz für das geplante Einkaufszentrum.

Lesen Sie auch:

- Sorge vor Lastwagen: Schulelternbeirat kritisiert Pläne für Einkaufszentrum

- Bürgerversammlung zum geplanten Einkaufszentrum in Homberg

- Kreisel, Laster und Lärm: Fragen und Antworten zum Einkaufszentrum

Quelle: HNA

Kommentare