Karten für die Oper des Niederurffer Komponisten waren nach einer halben Stunde vergriffen

Umjubelte Premiere für Stephan Peiffer

Aufführung in Hamburg: Szenenbild der Oper „Vom Ende der Unschuld“ mit Musik von Stephan Peiffer (Niederurff). Foto: dpa

Niederurff/Hamburg. An die 130 000 Menschen hörten das Lob und es kam aus prominentem Mund: Frank-Walter Steinmeier lobte die Oper „Vom Ende der Unschuld“, die der Niederurffer Stephan Peiffer geschrieben hatte.

Steinmeier sprach kurz vor dem Abschlussgottesdienst des Deutschen Evangelischen Kirchentages, der die Oper in Auftrag gegeben hatte. Der SPD-Fraktionschef sitzt im Präsidium des Kirchentages.

Auch sonst gab es viel Lob, das Deutschlandradio nannte die Oper, die an das Leben des Widerstandskämpfers Dietrich Bonhoeffer angelehnt ist, „ein überzeugendes Kunstwerk, das neugierig macht auf mehr von diesem erst 27- jährigen Komponisten.“ Peiffer selbst ist sehr zufrieden. „Das Publikum war immer begeistert“, sagte er im Gespräch mit der HNA.

Die Karten für die drei Vorstellungen in Hamburg waren innerhalb einer halben Stunde weg. Kirchentagsteilnehmer konnten sie sich am ersten Tag sichern. Jetzt gebe es Gespräche, die Bonhoeffer-Oper auch an einem anderen Ort aufzuführen, sagte Peiffer, Konkretes könne er aber noch nicht sagen.

Peiffer hatte erwartet, dass Besucher die Aufführung verlassen würden, weil ihnen die Musik nicht zusagt. Das sei aber nur in wenigen Fällen passiert. • Radiomitschnitt: Donnerstag, 4. Juli, ab 20.05 Uhr auf NDR Kultur.

Von Olaf Dellit

Quelle: HNA

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