Pfarrerin Anke Zimmermann hat ihr Büro ab sofort in der Pfarrstraße 12

Umzug folgt auf Umzug

Anke Zimmermann vor ihrem neuen Domizil in der Pfarrstraße 12: Wo das Dekanat gerade auszieht, hat nun eine der beiden Pfarrstellen Hombergs ihr Zuhause. Foto: Thiery

Homberg. Sie hat nun kurze Wege: Das neue Zuhause der Homberger Pfarrerin liegt nun direkt neben der Kirche im ehemaligen Dekanat. Anke Zimmermann zog mit dem gesamten Mobiliar aus dem Lichteweg in Homberg in die Pfarrstraße 12. Dort befindet sich seit kurzem das zweite Pfarramt Hombergs und die Pfarrerin wohnt nun auch dort.

„Jetzt wohne ich direkt in der Stadt, das ist praktisch“, sagt die 47-Jährige, die seit neun Jahren eine der zwei festen Pfarrer Hombergs ist. Die vergangenen Jahre hat sie im Lichteweg gewohnt und so manchem Homberger ist der Umzug auch noch nicht gar aufgefallen. „Die Post landet noch oft im alten Briefkasten“, sagt sie.

Sie ist froh, dass sie als Seelsorgerin nun neben der Kirche zu finden ist. „Das passt doch viel besser“, meint sie. Im Stockwerk unter ihrer Wohnung auch gearbeitet: Gerade zieht das Dekanat nach Fritzlar um. Deshalb bot sich das Haus als neuer Sitz der Pfarrerin an.

Mit der Zusammenlegung der beiden Kirchenkreise Fritzlar und Homberg verändern sich viele Standorte. Das Homberger Dekanat zieht in die Domstadt, die Kirchenkreisämter werden im Homberger Sandweg zusammengelegt. Dort werden etwa 30 Mitarbeiter tätig sein. Das Haus im Lichteweg, in dem Anke Zimmermann bisher wohnte, soll verkauft werden. Auch das ehemalige Kirchenkreisamt in der Homberger Pfarrstraße soll einen neuen Besitzer finden. Die Umzüge haben also vorerst kein Ende, nur die zweite Pfarrstelle befindet sich weiterhin im Bindeweg.

Für Pfarrerin Anke Zimmermann hat all der Wandel fast nur Vorteile. Nicht nur, dass der Weg zum Gottesdienst für sie kürzer ist, auch der Konfirmandenraum in der Diakonie Schwalm-Eder ist fußläufig zu erreichen.

Von Christine Thiery

Quelle: HNA

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