Brandserie in Treysa Kleintierstall und Gartenhütte brannten aus

Treysa. Eine Brandserie hielt Treysa am Silvesterabend und auch am Neujahrstag in Atem.

Aktualisiert
um 15.20 Uhr

Drei Mal rückte die Feuerwehr zu zwei Gartengrundstücken aus, die unterhalb der Stadtmauer liegen. Dort brannten eine Gartenhütte sowie ein leerstehender Kleintierstall aus. Die Kriminalpolizei Homberg hat die Ermittlungen aufgenommen, teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Nordhessen mit. Bis die Kripo ihre Arbeit abgeschlossen hat, kann zur Ursache der drei Brände keine Angabe gemacht werden, heißt es aus dem Polizeipräsidium.

Auch ob es sich um Brandstiftung handelte oder nicht, müsse noch ermittelt werden. Am Neujahrstag kam die Alarmierung der Feuerwehr zu einem derzeit ungenutzten Garten am Mauerweg. Gegen 5.15 Uhr stand ein Stall für Kleintiere in Flammen. Zwei Stunden dauerte der Einsatz für die 25 Feuerwehrleute. Die Einsatzkräfte mussten mit Pressluftatmern arbeiten.

Zum zweiten Mal rückte die Treysaer Wehr gegen 13 Uhr zum dem Grundstück an, weil erneut Rauchentwicklung an den Stallungen gemeldet worden war. Dieses Mal wurde der Brand rascher unter Kontrolle gebracht, sagte Wehrführer Björn Bachmann.

Silvesterabend: Treysaer Feuerwehr rückte zu drei Bränden aus

Das dritte Feuer ereignete sich zu Silvester: Zu einem Brand an einer Gartenhütte in Treysa wurde die Feuerwehr am frühen Abend gerufen. Als die Einsatzkräfte gegen 18 Uhr an der Totenkirche eintrafen, stand die Hütte komplett in Flammen. Der Holzbau, der Schwalmstadt gehört und möbliert gewesen sein soll, liegt zu Füßen der Totenkirche unterhalb der Treysaer Stadtmauer. Er brannte komplett aus. Die Treysaer Feuerwehrleute versuchten zunächst den Brand von der Stadtmauer aus zu löschen, später brachen sie noch ein Eingangstor zum Grundstück auf, um näher an die Hütte zu gelangen. Von dort aus löschten sie das Feuer. Die Feuerwehr Treysa war mit 26 Einsatzkräften unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Thomas Thiel vor Ort. Die drei Einsätze kostete die Feuerwehrleute reichlich Kraft. Personen und Tiere wurden nicht verletzt. Die Polizei wird die Schadenshöhe der Brände noch feststellen.

Von Claudia Schittelkopp

Quelle: HNA

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