Unfall in der Dorfmitte: Übung der Willingshäuser Feuerwehren

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Proben für den Ernstfall: Die Willingshäuer Feuerwehren.

Willingshausen. Das Szenario eines Verkehrsunfalls zog am späten Samstagnachmittag im Ortskern von Willingshausen die Aufmerksamkeit zahlreicher Einwohner und Besucher auf sich. Von Fenstern, Balkonen, Gärten und vom Straßenrand aus beobachteten sie die Übung der Willingshäuser Feuerwehren.

Gebannt warteten alle auf das Eintreffen von Feuerwehr und Rettungswagen zur Einsatzübung anlässlich des Willingshäuser Gemeindefeuerwehrtages.

Die Einsatzlage: Ein aus Merzhausen kommender, in Richtung Ortsmitte von Willingshausen fahrender Lastwagen mit gefährlicher Ladung war mit zwei Autos verunglückt, liegengeblieben und von den Wagen eingekeilt. Der vor dem Laster zum Stehen gekommene Wagen stand quer, der unmittelbar hinter dem Lastwagen verunglückte Wagen lag auf der Beifahrerseite. Aus dem Lastwagen drang Gefahrengut auf die Straße. Es galt zwei verletzte Autofahrer und einen verletzten Lastwagen-Fahrer zu retten. Dazu musste zum Teil Schneidewerkzeug eingesetzt werden. Mit großem Aufgebot traten die sechs Feuerwehren aus Loshausen, Merzhausen, Steina, Wasenberg, Willingshausen und Zella an.

Zwölf Einsatzwagen

Insgesamt zwölf Einsatzwagen mit entsprechender Besatzung stünden zur Verfügung, erklärte der Einsatzleiter, Wehrführer Harald Thiel von der Feuerwehr Willingshausen, die auch die Verletzten stellte, wenige Minuten vor Einsatzbeginn.

Punkt 17 Uhr ertönte der Alarm. Bereits wenige Minuten danach war die erste Feuerwehr vor Ort. Im Verlauf der großangelegten Übung zeigten insgesamt 90 Feuerwehrleute vollen Einsatz bei der Bergung der Verletzten und der Sicherung der Unfallstelle. In die Übung involviert war auch eine achtköpfige Sanitätseinsatzgruppe mit DRK-Leuten aus Frielendorf, Ziegenhain und Willingshausen, inklusive Rettungswagen.

Bilder von der Übung

Unfall in der Ortsmitte: Übung der Willingshäuser Feuerwehren

In weniger als einer Stunde hatten die Einsatzkräfte die Verletzten befreit und die Gefahrenstelle unter Kontrolle.

Von Kerstin Heist

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Quelle: HNA

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