Mann verstarb nach schwerem Unfall auf B 450 bei Bad Emstal

Riede. Nach dem Unfall auf der B 450 zwischen Bad Emstal-Riede und Fritzlar-Lohne am Donnerstag ist eine der beiden schwer verletzten Personen ihren Verletzungen erlegen.

Die genaue Unfallursache war lange unklar, es gibt keine Zeugen. Ein Sachverständiger wurde deshalb hinzu gezogen.

Aktualisiert: 12. Juni, 6.45 Uhr.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen fuhr ein 51-jähriger Autofahrer aus Naumburg gegen 13.20 Uhr auf der  Bundesstraße von Fritzlar in Richtung Bad Emstal und geriet vermutlich in Folge nicht angepasster Geschwindigkeit nach einer Linkskurve auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es laut Polizei zum Frontalzusammenstoß mit dem Auto einer ebenfalls 51-jährigen Frau aus Fritzlar, deren VW durch die Wucht des Aufpralls in den Straßengraben geschleudert wurde.

Ins Klinikum geflogen

Die beiden Fahrer mussten von den Feuerwehren aus ihren Autos befreit werden, da sie eingeklemmt waren. Die Frau wurde nach der Erstversorgung mit einem der angeforderten Rettungshubschrauber zur Weiterbehandlung ins Klinikum nach Kassel geflogen.

Den Fahrer des anderen Wagens brachte der Rettungsdienst zur Behandlung ins gleiche Krankenhaus, wo er gegen 18.30 Uhr in Folge seiner schweren Verletzungen verstarb.

Zur endgültigen Klärung des Unfallverlaufs wurde von der Staatsanwaltschaft Kassel ein Gutachter beauftragt.

Der Schaden des Unfalls liegt bei insgesamt rund 20.000 Euro. Die Unfallstelle war bis etwa 17 Uhr voll für den Verkehr gesperrt, die Polizei leitete Fahrzeuge auf der Strecke entsprechend um. Im Einsatz waren auch Feuerwehreinsatzkräfte aus Bad Emstal. (ren)

Zwei Personen bei schwerem Unfall auf B450 eingeklemmt

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © Renner

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion