Unfallgefahr im Baustellenbereich

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Aufpassen: Der Fahrer im silbernen Auto (links) kommt aus der Hardtstraße und kann nicht erkennen, wann er nach links abbiegen kann, ohne in den Gegenverkehr zu geraten. 

Altenhasungen. Baustellen sind immer ein Ärgernis. Besonders dann, wenn sie den Verkehr auf einer Hauptstraße behindern. So müssen sich Autofahrer derzeit auch auf der Bärenbergstraße, die durch Altenhasungen führt, in Geduld üben.

Zwischen den Zufahrten der Straßen Unter den Linden und Heerstraße ist die Bärenbergstraße aufgrund von Kabelarbeiten nur einspurig befahrbar. Wann der Verkehr in welche Richtung über die verbliebene Fahrspur rollen darf, regelt eine mobile Ampelanlage.

Es besteht also kein Problem - sofern man die Bärenbergstraße befährt. Kommt man als Autofahrer allerdings aus einer der Seitenstraßen, also Heerstraße, Hardtstraße oder Unter den Linden, steht man vor einem Problem. Darf ich fahren oder gerate ich dann in den Gegenverkehr? Diese Frage stellt sich Florian Bantel häufig. Bantel wohnt in Altenhasungen und fährt an manchen Tagen mehrfach durch die Baustelle. „Besonders morgens, im Berufsverkehr, ist es gefährlich“, sagt Bantel und erklärt, dass die Bärenbergstraße durch weitere kleinere Baustellen in den Kreuzungsbereichen schwer einsehbar ist.

Bei der zuständigen Behörde, HessenMobil in Bad Arolsen, ist das Problem bekannt. „Das ist dort sicher keine Ideallösung“, sagt Pressesprecher Horst Sinemus, fügt aber an: „Wir sehen es aber auch nicht als so kritisch an. Es ist möglich sich vorsichtig zu orientieren und die meisten Autofahrer dort sind ortskundig.“ Geplant ist, dass die Arbeiten bis 26. April abgeschlossen sind. „Vielleicht klappt es sogar eher“, sagt Sinemus.

An den Wochenenden soll die Ampelanlage ausgeschaltet werden. Dann bewegen sich keine Baufahrzeuge in der Baustelle, und die Autofahrer können möglichem Gegenverkehr auch in der Baustelle gut ausweichen. Vorsicht ist allerdings auch dann noch geboten. (cst)

Quelle: HNA

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