Breitband-Anschluss fürs Internet

Unitymedia: Fritzlar, Borken und Homberg bald schneller ins Internet

Fritzlar/Homberg/Borken. Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia kündigt an, seine Kabelnetze in den drei Städten Fritzlar, Homberg und Borken bis Ende 2013 zu modernisieren.

Bis zu 33 Prozent der Haushalte könnten dann über schnelles Internet mit bis zu 150 Mbit/s verfügen. Über die Ausbaupläne solle in Infoveranstaltungen rechtzeitig informiert werden, heißt es in einer Pressemitteilung. „Die Städte Homberg, Borken und Fritzlar im Schwalm-Eder-Kreis gehören bald zu den modernsten Deutschlands – zumindest, was den Zugang der Bürger zum Breitband-Internet angeht“, schreibt das Unternehmen Unitymedia. Der Kabelnetzbetreiber in Hessen und Nordrhein-Westfalen investiert nach eigenen Angaben massiv in die Aufrüstung seines Netzes im Landkreis.

Damit versetze Unitymedia die mehr als 10 470 bereits an das Kabelnetz angeschlossenen Haushalte ab Ende 2013 in die Lage, mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 Mbit/s durch das Internet zu surfen. Die Netzmodernisierung soll in folgenden Stadtteilen umgesetzt werden: • Borken-Kernstadt und Borken-Singlis, • Fritzlar-Kernstadt und -Geismar, • Homberg-Kernstadt, -Holzhausen und -Mardorf.

Kunden hat Unitymedia nach eigenen Angaben auch in Bad Zwesten, Schwalmstadt und Willingshausen. Dort sei Internet über das Kabel bereits verfügbar. In Felsberg, Guxhagen, Melsungen und Morschen bisher nicht. Auch dort wolle man Internet anbieten und spreche derzeit mit den Gemeinden darüber. Mit der Ausdehnung auf drei weitere Orte des Landkreises werden bis Ende 2013 bis zu 33 Prozent der Haushalte Zugang zu Breitbandinternet über den Kabelanschluss haben, heißt es.

Haushalte, die keinen Kabelanschluss der Firma hätten, könnten ihn für 398 Euro nachrüsten. Das Unitymedia Netz basiere in weiten Teilen auf Glasfaser, was für die Zukunft „weitere Quantensprünge hinsichtlich Bandbreite und Angebotsvielfalt“ ermögliche, heißt es weiter. Internet, Telefon, analoges und digitales Fernsehen in Standard- und Hochauflösung (HD) und Radio ließen sich gleichzeitig übertragen und mittelfristig auch zu neuartigen interaktiven Angebotsformen verbinden. (red)

Informationen im Netz unter: www.umkbw.de

Quelle: HNA

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