Unterstützung in Reichweite

+
Gemeinsam für die Gesundheit: Ergotherapeut Harald Kimmel (von links), Physiotherapeutin Juliane Kaspar, Karsten Schwalm sowie Stefan Ochs und (vorn sitzend) Veronika Schneeweiß, Mitarbeiter der Diakoniestation. Es fehlt die Podologin Barbara Rehs.

Seit kurzer Zeit sind die insgesamt 25 Wohnungen in der Wohnanlage Am Schlossgarten im Herzen von Melsungen fertiggestellt. Die Wohnungen unterschiedlicher Größe, von 55 bis 110 Quadratmeter, sind allesamt verkauft und werden teils von den Eigentümern bewohnt oder sind vermietet.

Von Hendrike Racky

Selbstverständlich sind die Wohnungen barrierefrei. „Es gibt noch einzelne Wohnungen zu mieten“, sagt Karsten Schwalm. Er ist geschäftsführender Pflegedienstleiter der Diakoniestation Fulda-Eder und freut sich über den gelungenen Neubau, in dem das Konzept Betreutes Wohnen so gut umgesetzt wird: Im Erdgeschoss des Gebäudes stehen insgesamt 1700 Quadratmeter so genannter Servicefläche zur Verfügung – inklusive der Praxen für Ergotherapie, Physiotherapie und Podologie. Außerdem befindet sich neben der Diakoniestation, die werktags von 8 bis 12 Uhr für die Bewohner des Hauses als Ansprechpartner besetzt ist, ein großes Wellnessbad und ein multifunktionaler Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss. „Die Diakoniestation kann alle Bewohner des Hauses versorgen. Wir halten einen Service für die Bewohner des Hauses vor“, erklärt Stefan Ochs. Er hat gemeinsam mit Karsten Schwalm die Geschäftsführung inne. „Der vorgehaltene Service für die Bewohner ist durch einen Servicevertrag geregelt und wird monatlich pauschal vergütet. Darüber hinaus kann Pflege und Unterstützung von der Diakoniestation nach Bedarf und Intensität in Anspruch genommen werden.“

Praxis für Ergotherapie

In der seit fast zehn Jahren in Melsungen ansässigen Ergotherapiepraxis Kimmel und Laudenbach werden Patienten aller Altersstufen behandelt. „60 Prozent unserer Patienten sind Kinder und Jugendliche“, erklärt Harald Kimmel. „Das führt zu Begegnung zwischen den Generationen“, freut sich der Ergotherapeut. Seine Mitarbeiter kümmern sich um Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates wie Rheuma, Zustand nach Frakturen, Muskelerkrankungen oder die Folgen eines Unfalls. Auch Entwicklungsverzögerungen wie Störungen der Grob- und Feinmotorik oder Wahrnehmungsstörungen, Beeinträchtigungen der kognitiven Entwicklung wie Aufmerksamkeits-, Konzentrations-, oder Lernstörungen sowie Demenzwerden in der Ergotherapeutischen Praxis Kimmel und Laudenbach therapiert.

Praxis für Physiotherapie

In der Physiotherapiepraxis Juliane Kaspar stehen fünf Therapeuten und drei Rezeptionskräfte im Dienst der Gesundheit: Neurologie, Orthopädie, integrative Versorgung und ein großes Präventionsangebot machen fit für den Alltag. „Prävention wird bei uns großgeschrieben“, sagt Juliane Kaspar. Neben individuellen Therapieformen bietet die Physiotherapiepraxis Juliane Kaspar das ganze Jahr laufende Kurse wie beispielsweise Rückenschule, Kinderrückenschule, Wirbelsäulengymnastik und Yoga an.

Podologische Praxis

In der Fachpraxis für Podologie Barabara Rehs kümmert sich ein freundliches Team von zwei Podologinnen um die medizinische Fußpflege. „Wir bieten einen unverbindlichen Fuß- und Bein-Check an, erstellen Anamnese und einen individuellen Therapieplan“, erklärt Barbara Rehs. „Es ist wichtig, Fußkrankheiten frühzeitig zu erkennen beziehungsweise vorzubeugen.“ Die fachgerechte Behandlung von Diabetikern sowie dementer und bettlägeriger Patienten gehört zum Leistungsspektrum der podologischen Praxis wie auch Schneiden der Fußnägel.

Betreutes Wohnen und Ort der Begegnung

„Viele Eigentümer oder Mieter haben sich dazu entschlossen, hier zu kaufen oder zu mieten, weil ihnen die so erworbene Sicherheit sehr wichtig ist: Es ist immer jemand da, es gibt einen An-sprechpartner für alle Belange“, weiß Stefan Ochs. „Unser Slogan ‚Im Kopf auf dem Marktplatz, mit den Füßen im Grünen’, sagt doch treffend aus, wie toll die Lage des Hauses ist.“ Und tatsächlich ist der schöne Schlosspark direkt vor der Tür. Die fußläufige Erreichbarkeit der Melsunger In-nenstadt mit Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten und Apotheken macht ein Auto überflüssig. „Durch die schöne Altstadt zu spazieren und in einem Café ein Plauderstündchen einzuhalten, ist wunderschön“, schwärmt eine Bewohnerin, die seit zwei Wochen in diesem Haus wohnt. „Ruhig und doch so zentral zu wohnen ist ein ganz neues Gefühl.“ Sie kommt aus dem Melsunger Umland und genießt nun die Vorteile des Lebens mitten in der Stadt in vollen Zügen. „Ich fühle mich hier rundum wohl und bestens versorgt.“ Und tatsächlich ist das Haus nicht zuletzt wegen der drei ansässigen Praxen zu einem kleinen Dienstleistungszentrum rund um das Gesundheitswesen geworden.

Wichtig dabei ist, dass die drei Praxen nicht nur Patienten aus der Hausgemeinschaft haben. Schließlich hat die Attraktivität der zentralen Lage zu der Standortveränderung der drei Melsunger Gesundheits-Praxen geführt. So erfährt auch das Wohngebiet Vorderes Eisfeld“durch den Neubau eine enorme Aufwertung.

Tag der offenen Tür

Am Samstag, 7. Juli, findet von 11 bis 16 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Nach Grußworten wird der Melsunger Pfarrer Peter um 11.15 Uhr eine Andacht im Haus halten. Neben Kinderschminken wird es für die Besucher die Gelegenheit geben, sich das Haus anzuschauen. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Neubau der Wohnalage am Schlossgarten.pdf

Quelle: HNA

Kommentare