Florians-Brot: Körler Bäcker unterstützte Jugendwehr mit origineller Idee

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Baumverkauf: von rechts Lisa Heinzeroth, Vizewehrführer Mirco Hofmann, Louis Hofmeister, Jugendfeuerwehrwart Pierre Egenolf, Jens Schenkluhn, Horst Schade, Carsten Luck und Pierre Petri; in der Mitte das Floriansbrot, aus dessen Verkaufserlös der Bäcker der Jugendfeuerwehr 400 Euro spendete.

Körle. Der Körler Bäckermeister Horst Schade ließ sich von einer ungewöhnlichen Idee begeistern, die Körler Jugendfeuerwehr zu unterstützen.

Ein halbes Jahr buk er spezielles Florians-Brot, aus dessen Verkaufserlös er jeweils 50 Cent pro Brot für die Jugendwehr zur Seite legte. Seit September verkaufte der Bäcker das Brot aus Urgetreiden. Am 3. Adventssamstag übergab er der Jugendwehr während ihres Weihnachtsbaumverkaufs in der Dorfmitte an der alten Schmiede eine Spende von 400 Euro.

Derzeit sind sechs Jungen und sechs Mädchen in der Körler Jugendwehr aktiv, berichtete Jugendfeuerwehrwart Pierre Egenolf, der sich über die finanzielle Unterstützung freute. Auch Gemeindebrandinspektor Jens Schenkluhn würdigte die Aktion, mit der die Jugendfeuerwehr unterstützt wird. Vor einem halben Jahr hatte Horst Schade die Aktion mit dem Florians-Brot gestartet, das sich durch eine Banderole mit der Aufschrift „Florians-Brot – Das Brot der Feuerwehrleute“ auszeichnet. Ein Brot, für das der Schutzpatron der Feuerwehrleute Pate steht, der Heilige St. Florian.

„Wir überlegen, ob wir das Brot aufgrund des großen Erfolges dauerhaft in unser Angebot aufnehmen sollen“, sagte Schade, dessen Bäckerladen seit 1949 in Körle existiert. „Es ist ein weiches Brot“, erklärte der 61-Jährige. Was das Brot auszeichne, ist, dass es lange weich bleibt, erzählt der Fachmann, der auch selbst Mitglied der Körler Feuerwehr ist. Und auch geschmacksmäßig sei das Florians-Brot etwas Besonderes.

Jedes Jahr verkauft die Körler Jugendwehr im Dezember Weihnachtsbäume. Die organisieren sie für einen guten Preis, berichtete Egenolf. Pro Baum bleiben der Wehr ein paar Euro übrig. Für den Feuerwehrnachwuchs ist der Tag auch eine Herausforderung. Schließlich sind sie es, die den Verkauf an diesen Vormittag managen, natürlich begleitet von Betreuern und unterstützt von einigen Müttern. Neben den Nordmanntannen boten die Mädchen und Jungen der Jugendwehr im Alter zwischen zehn bis 17 Jahren den Besuchern auch Glühwein, heiße Fanta und erstmals Kaffee und frisch gebackene Waffeln an der alten Schmiede an. Auf dem daneben gelegenen Grundstück waren die Weihnachtsbäume zur Schau gestellt, die Jugendfeuerwehrfrau Lisa Heinzeroth den Besuchern zeigte und jedem Interessenten voller Begeisterung eine Empfehlung für den besten Baum geben konnte. (zal)

Quelle: HNA

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