Früherer Bischof der SELK und Vorsitzender eines Hilfevereins hat sich für Heim in Weißrussland eingesetzt

Urkunde als Dankeschön an Diethard Roth

Dr. Diethard Roth

Melsungen. Dr. Diethardt Roth, Diakoniedirektor der Selbstständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) und Bischof im Ruhestand, hat von der Stadt Vitebsk in Weißrussland eine Ehren- und Dankesurkunde erhalten.

Als Vorsitzender des Vereins Humanitäre Hilfe Osteuropa hatte er in Vitebsk ein Heim für psychisch Kranke besucht, das sich in schlechtem Zustand befand. Der Verein transportierte daraufhin über 200 Betten, die von der Bundeswehr zur Verfügung gestellt worden waren, sowie Schränke, Tische, Stühle und Kleidung in das Heim, um die Lebensumstände der 140 Männer und Frauen zu verbessern. Zusammen mit Renovabis, der katholischen Hilfsorganisation, wurden zudem 20 000 Euro zur Erneuerung der sanitären Anlagen des Heims in Weißrussland zur Verfügung gestellt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der als gemeinnützig anerkannte Verein arbeitet nach Engagements in Sibirien und in der Ukraine seit 2002 in Weißrussland und hat seitdem 80 Tonnen an Hilfsgütern transportiert. Nachdem diese in der Vergangenheit vor allem Kinderheimen und Kinderkrankenhäusern zugute kamen, konzentriert sich die Arbeit des Vereins nun auf psychisch Kranke in Weißrussland. (red) Spendenkonto: Verein Humanitäre Hilfe Osteuropa , SSK Wetzlar, BLZ 515 500 35, Konto Nr. 410 011 08

Quelle: HNA

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