Doppelter Ankerstich inklusive

Jungen und Mädchen kämpfen beim Kreisentscheid der Jugendfeuerwehren

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Abbauen nach dem Wettkampf: Karim Pepic (links) mit Celina Hucke von der Jugendfeuerwehr Bad Zwesten-Niederurff. Laura Schwaab (rechtes Bild) kühlte ihr schmerzendes Knie. Fotos: Zirzow

Uttershausen. Das wären auch gute Bedingungen für ein Fußballspiel gewesen, aber das Sportgelände im Waberner Ortsteil stand ganz im Zeichen von den Jungen und Mädchen, die beim Kreisentscheid der Jugendfeuerwehren um die Teilnahme am Großkreisentscheid am 12. Juli in Felsberg kämpften.

Neben Schnelligkeit waren Genauigkeit und feuerwehrtechnische Kenntnisse gefordert. Bei der Gruppenwertung war vorgegeben, innerhalb von sechs Minuten von einem Unterflurhydranten über Pumpe und Verteilung drei Schlauchleitungen zu verlegen.

Die Staffeln mussten eine Schlauchleitung weniger verlegen, hatten dafür aber nur fünf Minuten Zeit. Zusätzlich waren ein auf dem Rasen mit Kreidestrichen dargestellter Wassergraben, eine Leiterwand und eine Hürde zu überwinden und ein Kriechtunnel war als weiteres Hindernis aufgebaut.

Abschließend mussten die zukünftigen Brandschützer noch ihr Können beim Anfertigen von Knoten unter Beweis stellen. Bei einem weiteren Wettbewerb sollten die Teilnehmer beim Staffellauf eine Stadionrunde möglichst schnell hinter sich bringen, aber unterwegs an einigen Stationen Aufgaben lösen.

Kreisentscheid der Jugendfeuerwehr in Uttershausen

Dazu gehörte neben dem Schlauchaufwickeln auch das Überwinden eines Laufbrettes, das Anlegen von Ausrüstungsteilen und das Ankoppeln eines Strahlrohres, das noch mit einem Knoten, dem „Doppelten Ankerstich mit Halbschlag“, versehen werden musste.

Kurz vor dem Ziel bildete dann der Leinenbeutelweitwurf – hierbei sollte der Beutel möglichst weit zwischen zwei Stangen hindurch geworfen werden – den Abschluß des Rennens. (zrz)

Quelle: HNA

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