Vampire und Gespenster: Applaus für Trutzhainer Theatergruppe

Auf der Trutzhainer Bühne: Johanna Meißner und Jan Heidenreich spielten in Pellkartoffeln und Duckefett. Foto:  Döringer

Trutzhain. Gelungen waren die beiden Aufführung der Theatergruppe des TSV Trutzhain. Am Wochenende kamen mehrere hundert Zuschauer, die die Aufführungen sehen wollten. Seit mehr als 35 Jahren präsentieren die Hobbyschauspieler im Herbst ihre Stücke.

In diesem Jahr wurde der komödiantische Reigen von 14 Kindern und Jugendlichen im Alter von zehn bis 17 Jahren eröffnet. „Von Vampiren, Lehrern und anderen Gespenstern“, stand auf dem Spielplan. Die Regie im 75-Minuten-Stücks des Trutzhainer Nachwuchses führte Anja Braun. Das Stück handelte von einer Geisterschule, in der junge Geister lernen sollten, wie man Menschen richtig gruselt und erschreckt.

Dann wurden allerdings drei Junggeister zu Hilfe gerufen, um einen Lehrer zu erschrecken. Das gestaltete sich allerdings gar nicht so einfach. Die Übungsstunden seit dem Sommer haben sich gelohnt: die Zuschauer belohnten mit viel Applaus.

Im Anschluss spielten die Erwachsenen die Komödie „Pellkartoffeln und Duckefett“, ein heiterer Ausflug in die 1960er-Jahre. Im Mittelpunkt stand ein dörflicher Gemischtwarenladen, in dem sich nicht nur manche Liebesbeziehung anbahnte, sondern auch reichlich getratscht wurde. Die Herren des Ortes buhlten um die Gunst der Kaufmannstochter Eva.

Im turbulenten und komischen Theaterstück feilten sieben Darsteller an Text und Technik, unter ihnen zum ersten mal Simon Scholz, der im Vorjahr noch in der Jugendgruppe mitspielte. Weitere Hobbydarsteller auf der Bühne in Trutzhain waren: Carina Lumbe-Marquardt, Armin Teuchler, Johanna Meißner, Jan Heidenreich, Ralph Göbel und Otmar Heidenreich.

Lydia Trexler war für die Maske verantwortlich und Otmar Heidenreich für das Bühnenbild. Den Souffleusenkasten besetzte Kathrin Altenhof.

Eine Premiere feierte Ralph Göbel, denn er schlüpfte erstmals in eine Frauenrolle. Und am Ende gab es für die Laienschauspieler viel Applaus.

Von Jörg Döringer

Quelle: HNA

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