Es war die erste Demo des Kreisverbands

VdK: Protestaktion verlief friedlich

Schwalm-Eder. Klaus Brandt, VdK-Kreisvorsitzender aus Fritzlar, ist mit der vorgestrigen Protestaktion gegen den Sozialabbau zufrieden. Bei der Demonstration waren am Dienstagnachmittag 500 Menschen durch die Homberger Innenstadt gezogen und hatten ihrem Unmut über die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich, gegen die in ihren Augen verfehlte Gesundheitsreform und die Vorschläge zur Streichung der Rentengarantie Luft gemacht.

Es war die erste Veranstaltung dieser Art, die von Kreisverbänden im Sozialverband Hessen-Thüringen organisiert worden war, berichtet Brandt. Im Schwalm-Eder-Kreis zählen die drei Kreisverbände insgesamt 50 Ortsgruppen.

Der VdK habe auch andere Verbände und Institutionen zur Teilnahme aufgefordert, sagte der Fritzlarer. Der DGB und die DGB-Senioren hätten dann ihrerseits die Mitglieder aufgerufen, in Homberg zu demonstrieren. „Wir wurden sonst aber nicht gerade von einer Welle der Solidarität getragen“, sagte Brandt gestern gegenüber der HNA.

Zwar habe auch die Partei „Die Linke“ sehr kurzfristig die Teilnahme vieler Mitglieder angekündigt, doch lege der VdK Wert darauf, dass die Veranstaltung keinerlei parteipolitischen Aspekte verfolgt habe. Wenn Mitglieder anderer Institutionen mitdemonstriert hätten, dann als einzelne Bürger.

„Die Linke“ habe am Dienstag in Homberg Flagge gezeigt, weil die Kürzungen im Sozialbereich zu einer noch tieferen sozialen Spaltung führten, teilte Jochen Böhme-Gingold, Kreisvorsitzender der Linken, in einer Pressemitteilung mit. (bra)

Quelle: HNA

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