Dachverband zeichnete Horst Rininsland aus

Er verbindet viele durch Zupfmusik

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Kulturaustausch über Musik: Für sein unermüdliches Wirken wurde Horst Rininsland ausgezeichnet.

Schwalmstadt. Das jüngste Konzert von Horst Rininsland in der Jesberger Kirche nahm der Bund Deutscher Zupfmusiker (BDZ) zum Anlass, dem engagierten Musiker für 25-jähriges Wirken im Dienste der Zupfmusik eine Auszeichnung zukommen zu lassen.

Unermüdlich bemühte sich Rininsland als Musiker und Vorsitzender der Mandolinengruppe Schwalmstadt um die Zupfmusik und nutzte sie für völkerverbindende Kulturarbeit, heißt es in einer Mitteilung. Seit 1986 ist Horst Rininsland laut Mitteilung aktives Mitglied der Mandolinengruppe Schwalmstadt, seit 1994 ist er im Vorstand, erst als Kassierer, seit 1999 als Vorsitzender.

Die Musik nutzte er stets zur Völkerverbindung. Seit 1995 bestehen Kontakte zum Volksinstrumentenorchester der Staatlichen Philharmonie Kasan/Rep. Tatarstan in Russland. Seit dieser Zeit habe er zahlreiche Besuchskontakte und Konzertreisen initiiert. Der nächste Besuch eines russischen Ensembles in Schwalmstadt ist laut Mitteilung für September vorgesehen.

Rininsland organisierte drei Gegenbesuche in Russland mit Konzerten und finanzieller Unterstützung der befreundeten Musiker vor Ort, heißt es. Die Schwalmstädter Musiker unterstützten die Arbeit des „Deutschen Hauses“ und der Evangelischen Kirchengemeinde in Kasan. 1997 und 1998 habe er Spendenaufrufe gestartet, um für einen Musiker der Tatarischen Philharmonie eine Herzoperation in der Uniklinik in Hamburg-Eppendorf zu finanzieren.

Auch Benefiz-Veranstaltungen stellte er auf die Beine, beispielsweise eine Lesung mit musikalischer Umrahmung mit dem Fernsehmoderator Elmar Gunsch, der Autorin Gudrun Pausewang und ein Konzert mit Ivan Rebroff zugunsten des Behinderten-Waisenhauses Dom in Kasan/Russland. Ebenso kann er sich Veranstaltungen mit professionellen Künstlern wie dem Bläserquintett Brass Men, der Sängerin Anita Burck, ein Musical-Abend mit der Theaterbühne aus Leipzig in der Festhalle in Treysa, um nur einige zu nennen, auf die Fahnen schreiben.

2009 bekam er für beispielhaftes Bürgerengagement im Schwalm-Eder-Kreis für vorbildlichen, uneigennützigen Einsatz im Bereich der Kulturarbeit den Ehrenpreis überreicht. (alx)

Quelle: HNA

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