Dioxin im Tierfutter: Schon neun Betriebe geschlossen

Schwalm-Eder. Der Dioxinskandal hat den Schwalm-Eder-Kreis erreicht: Mittlerweile sind schon neun Betriebe mit mehreren tausend Schweinen betroffen.

Die Höfe bleiben bis aus Weiteres geschlossen worden, teilte eine Sprecherin des hessischen Landwirtschaftsministeriums am Freitagnachmittag mit. Sie schloss nicht aus, dass weitere Betriebe noch im Laufe des Tages hinzukämen, da die Lieferbücher derzeit kontrolliert würden.  

Über das Raiffeisen-Futterwerk in Borken wurden im Dezember im Landkreis 25 Tonnen Schweinefutter verkauft, in denen dioxinhaltige Fette verarbeitet worden sind.

Aktualisiert um 16.10 Uhr

Der Borkener Betrieb bezog das Futter von einem Händler aus Niedersachsen. Nach Angaben von Werner Schwedes, Leiter der Raiffeisen-Niederlassung, werden in Niedersachsen derzeit 125 Kraftfutterwerke überprüft.

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Die Ergebnisse der Untersuchung der so genannten Rückstellproben, die für jede Charge angelegt werden müssen, sollen am Montag oder Dienstag vorliegen. Von den Ergebnissen hängt ab, ob Tiere getötet werden müssen.  (ras/hro/lhe/jum)

Quelle: HNA

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